Arcade Fire: Live-Konzert via Internet-Stream


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Als Vorgeschmack gibt es den Song „Rococo“, eines von 16 neuen Stücken des dritten Studiowerks der Kanadier. Nach den mit Tonnen von Emphase und Pathos vorgetragenen Indie-Großwerken „Funeral“ und „Neon Bible“ ließen sich Arcade Fire drei Jahre Zeit, um den nächsten Siegeszug vorzubereiten. Die schwierige dritte Platte ist allerdings eine Rückkehr zum Bodenständigen, zu den Orten der Kindheit und den Träumen, als Teenager von dort zu fliehen, um die Welt im kerouacschen Sinne zu erkunden. „In the suburbs, I learned to drive/ And you told me, I’d never survive/ Grab your mothers keys, we’re leaving“, heißt es im Titelsong des neuen Albums. Da lassen große Vergleiche nicht lang auf sich warten. „Eine Mischung aus ‚Born To Run‘ und Richard Yates“, orakelt Rolling Stone-Redakteur Maik Brüggemeyer. Er sprach mit Win Butler und durfte vorab in die neue Platte reinhören. Sein Porträt „Vorstadtkrokodile auf Heimaturlaub“ erscheint in der August-Ausgabe des Rolling Stone.

Hier schon mal ein Vorgeschmack auf „Rococo“:

Untitled from Arcade Fire on Vimeo.