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Beatles-Doku „Let It Be“ – Peter Jackson führt Regie

Vor genau 50 Jahren gaben die Beatles ihr letztes Konzert – auf dem Dach des Apple-Büros in der Saville Row London. Dort spielten die Fab Four unter anderem Songs ihres finalen, ein Jahr später veröffentlichen Albums „Let It Be“. Ursprünglich für ein TV-Special geplant, wird jetzt Filmregisseur Peter Jackson („Herr der Ringe“) eine Doku über die Aufnahme-Sessions von „Let It Be“ drehen. Executive-Producer sind Ken Kamins für WingNut Films sowie Jeff Jones und Jonathan Clyde für Apple Corps. Apple Corps und Kamins werden die Vertriebsrechte für den Film vermitteln.

Die Doku basiert auf 55-minütigem, exklusivem Footage, das die Band zwischen dem 2. und 31. Januar 1969 im Studio zu „Let It Be“ zeigt. Das Album wurde 18 Monate später im Mai 1970 veröffentlicht, ein paar Monate, nachdem sich die Band auflöste.

Wann der Film erscheint, ist noch nicht bekannt. Er wird jedenfalls in Zusammenarbeit mit den noch lebenden Beatles Sir Paul McCartney und Sir Ringo Starr, sowie John Lennons Witwe Yoko Ono und George Harrisons Witwe Olivia Harrison entstehen.

Kooperation

„Never seen before“

Über den Film sagte Regisseur Peter Jackson in einem Statement:

„The 55 hours of never-before-seen footage and 140 hours of audio made available to us, ensures this movie will be the ultimate „fly on the wall“ experience that Beatles fans have long dreamed about – it’s like a time machine transports us back to 1969, and we get to sit in the studio watching these four friends make great music together.“ Aus 55 Stunden Film und 140 Stunden Audio werde demnach der Film angefertigt.

Obwohl die Beatles während ihrer aktiven Zeit in den 60ern oft bei Konzerten, Interviews oder öffentlichen Auftritten gefilmt wurden, sind das die einzigen Aufnahmen, die die Band aktiv beim Einspielen eines Albums im Studio zeigen.

The Beatles – Ihr letztes Album „Let It Be“ hier bestellen

Das Album „Let It Be“ und der dazugehörige Film, die nach der Trennung veröffentlicht wurden, werden oft als Beispiel für die Konflikte innerhalb der Band genannt. Über dieses Material sagt Peter Jackson:

„I was relieved to discover the reality is very different to the myth. After reviewing all the footage and audio that Michael Lindsay-Hogg shot 18 months before they broke up, it’s simply an amazing historical treasure-trove. Sure, there’s moments of drama – but none of the discord this project has long been associated with. Watching John, Paul, George, and Ringo work together, creating now-classic songs from scratch, is not only fascinating – it’s funny, uplifting and surprisingly intimate. I’m thrilled and honored to have been entrusted with this remarkable footage – making the movie will be a sheer joy.“

„Die Realität ist anders als der Mythos. Natürlich gibt es Drama, aber auch sehr lustige Momente“ – vielleicht muss die „Let It Be“-Geschichte umgeschrieben werden.

Nach der Veröffentlichung von Jacksons Film wird es auch eine restaurierte Version des Originals von Michael Lindsay-Hogg geben.

Michael Ochs Archives

„Yesterday“: Die Beatles hat es nie gegeben!

Die beiden Regisseure Danny Boyle („Trainspotting“, „Slumdog Millionaire“) und Richard Curtis („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Notting Hill“) haben mit „Yesterday“ einen Film über die Beatles gedreht, ohne die Band darin zu zeigen. Dafür aber Newcomer Himesh Patel, der den typischen, verhuschten Boyle-Hauptdarsteller gibt. Als Jack Malik stürzt er vom Fahrrad, schlägt sich zwei Schneidezähne aus und löscht damit die Existenz der Beatles aus. Hier ist der erste Trailer zu „Yesterday“: https://youtu.be/H3VeHyedL1U Jack wacht in einer Welt auf, in der er der Einzige ist, der sich an die Fab Four und ihre Songs erinnert. Wenn er im Film den McCartney-Track…
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