ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

The Beatles: Erster Vertrag mit Manager Brian Epstein für 275.000 Pfund verkauft

Am 24. Januar 1962 unterzeichneten John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und der ursprüngliche Beatles-Drummer Pete Best einen Managementvertrag mit Brian Epstein. Das Dokument garantierte die Professionalisierung der Band und sorgte mitunter für den Welterfolg der Fab Four. Jetzt wurde das geschichtsträchtige Dokument bei Sotheby’s versteigert, um Geld für die „Ernest Hecht Charitable Foundation“ zu sammeln.

Die Beatles versprachen Epstein einen Anteil von 10 Prozent, der auf 15 Prozent anstieg, wenn ihr Einkommen 120 Pfund pro Woche überschreiten würde – den Betrag hatte Paul McCartney bereits von 20 Prozent heruntergehandelt. Damals mussten die noch minderjährigen McCartney, Harrison und Best die Zustimmung ihrer Eltern zur Unterzeichnung des Vertrages einholen.

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Brian Epstein, damals Plattenladenbesitzer und Musikautor, entdeckte die Beatles, als sie im November 1961 im Cavern Club in Liverpool auftraten und ihre „Star-Qualitäten“ unter Beweis stellten. Er befreite sie vom deutschen Plattenvertrag und dem Labelvertrag mit Polydor und nahm sie beim EMI-Label Parlophone unter Vertrag.

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Nachdem die Band Pete Best im August 1962 durch Ringo Starr ersetzt hatte, unterzeichneten sie am 1. Oktober einen zweiten Vertrag mit Epstein, der ihm einen höheren Prozentsatz ihres Einkommens einbrachte.

„Epstein war überwältigt von der rohen Sexualität auf der Bühne“

Der Auktionsspezialist Gabriel Heaton von Sotheby’s sagte über den Deal: „Epstein war einfach überwältigt von der Leidenschaft, der Energie, dem Charisma, der rohen Sexualität auf der Bühne.“

„Die Beatles hatten die Bühnenenergie, aber er vermittelte ihnen ein Gefühl der Professionalität. Epstein untersagte ihnen das Essen auf der Bühne, stellte sicher, dass sie die Songs richtig und zusammenhängend spielten, und er ließ sie am Ende des Sets verbeugen.“

Der allererste Vertrag zwischen den Beatles und Brian Epstein

Nur Monate nach dem Treffen mit Epstein und der Verfeinerung ihrer Arbeit wurden die Beatles weltberühmt. Der einzige, aber fatale Fehler des Managers war, über 90 Prozent der unfassbar lukrativen Rechte am US-Merchandising der Band abzugeben.

Brian Epstein starb am 27. August 1967 an einer Überdosis Barbiturate – sein Tod wurde offiziell als Unfall eingestuft. 1970 erzählte Lennon dem ROLLING STONE, dass er Epsteins Tod für den Anfang vom Ende der Beatles hielt. „Ich wusste damals, dass wir in Schwierigkeiten waren… Ich dachte: Wir haben die Nase voll.“

BEN STANSALL AFP/Getty Images
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Stella McCartney bringt neue Beatles-Kollektion „All Together Now“ heraus

„Es fühlt sich jetzt wirklich nach dem Moment an, zusammenzukommen“, so Stella McCartney über ihre neue Mode-Kollektion „All Together Now“. Die Designs sind von George Dunnings Animationsfilm „Yellow Submarine“ aus dem Jahr 1968 inspiriert. Den gleichnamigen Beatles-Song schrieb Paul McCartney zusammen mit John Lennon für Drummer Ringo Starr, erstmals veröffentlicht auf „Revolver“ von 1966. Grund für die ausgewählten Kleidungsstücke war zum einen das 50-jährige Jubiläum des Films vergangenes Jahr, zum anderen die Botschaft für Frieden, Liebe und Einheit direkt in der „Herren- und Damen-Herbstkollektion 2019“ zu verankern – eine Angelegenheit, die auch die Beatles konsequent verfolgten. „Letzten Sommer ging ich…
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