aktuelle Podcast-Folge:

Highlight: John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

The Beatles: Erster Vertrag mit Manager Brian Epstein für 275.000 Pfund verkauft

Am 24. Januar 1962 unterzeichneten John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und der ursprüngliche Beatles-Drummer Pete Best einen Managementvertrag mit Brian Epstein. Das Dokument garantierte die Professionalisierung der Band und sorgte mitunter für den Welterfolg der Fab Four. Jetzt wurde das geschichtsträchtige Dokument bei Sotheby’s versteigert, um Geld für die „Ernest Hecht Charitable Foundation“ zu sammeln.

Die Beatles versprachen Epstein einen Anteil von 10 Prozent, der auf 15 Prozent anstieg, wenn ihr Einkommen 120 Pfund pro Woche überschreiten würde – den Betrag hatte Paul McCartney bereits von 20 Prozent heruntergehandelt. Damals mussten die noch minderjährigen McCartney, Harrison und Best die Zustimmung ihrer Eltern zur Unterzeichnung des Vertrages einholen.

„Abbey Road“ von The Beatles jetzt auf Vinyl bestellen

Brian Epstein, damals Plattenladenbesitzer und Musikautor, entdeckte die Beatles, als sie im November 1961 im Cavern Club in Liverpool auftraten und ihre „Star-Qualitäten“ unter Beweis stellten. Er befreite sie vom deutschen Plattenvertrag und dem Labelvertrag mit Polydor und nahm sie beim EMI-Label Parlophone unter Vertrag.

Nachdem die Band Pete Best im August 1962 durch Ringo Starr ersetzt hatte, unterzeichneten sie am 1. Oktober einen zweiten Vertrag mit Epstein, der ihm einen höheren Prozentsatz ihres Einkommens einbrachte.

„Epstein war überwältigt von der rohen Sexualität auf der Bühne“

Der Auktionsspezialist Gabriel Heaton von Sotheby’s sagte über den Deal: „Epstein war einfach überwältigt von der Leidenschaft, der Energie, dem Charisma, der rohen Sexualität auf der Bühne.“

„Die Beatles hatten die Bühnenenergie, aber er vermittelte ihnen ein Gefühl der Professionalität. Epstein untersagte ihnen das Essen auf der Bühne, stellte sicher, dass sie die Songs richtig und zusammenhängend spielten, und er ließ sie am Ende des Sets verbeugen.“

Der allererste Vertrag zwischen den Beatles und Brian Epstein

Nur Monate nach dem Treffen mit Epstein und der Verfeinerung ihrer Arbeit wurden die Beatles weltberühmt. Der einzige, aber fatale Fehler des Managers war, über 90 Prozent der unfassbar lukrativen Rechte am US-Merchandising der Band abzugeben.

Brian Epstein starb am 27. August 1967 an einer Überdosis Barbiturate – sein Tod wurde offiziell als Unfall eingestuft. 1970 erzählte Lennon dem ROLLING STONE, dass er Epsteins Tod für den Anfang vom Ende der Beatles hielt. „Ich wusste damals, dass wir in Schwierigkeiten waren… Ich dachte: Wir haben die Nase voll.“

BEN STANSALL AFP/Getty Images
Werbung

Jetzt in die Zukunft starten mit den neuen MagentaMobil Tarifen

Ab sofort inklusive 5G*. Jetzt in die Zukunft starten!

Mehr Infos

Tagebuch verrät, was die Beatles nach dem „Abbey Road“-Shooting gemacht haben

Es mögen recht banale Dinge sein, die John, Ringo, Paul und George am 8. August 1969, nachdem sie für das ikonische Foto den Zebrastreifen in der Abbey Road überquerten, noch trieben. Trotzdem ist es bestimmt besonders für Fans rührend zu wissen, dass auch Ringo Starr nach einem anstrengenden Tag noch einmal schnell zum Supermarkt musste. Wie nun das Tagebuch eines Roadies der Band enthüllte, gingen die vier nach ihrem Fototermin erst einmal getrennter Wege. Insgesamt nur sechs Shots brauchte der Fotograf Iain Macmillan, bis er das Bild, das zu einem der berühmtesten Album-Cover aller Zeiten werden sollte, im Kasten hatte,…
Weiterlesen
Zur Startseite