Bono mag den Namen U2 nicht und findet die meisten Lieder der Band „etwas peinlich“


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Kürzlich sagt, dass er nicht sehr viel vom Namen U2 hält. Auch die meisten Songs seiner Band gefallen ihm nicht. Zudem sieht es bei seiner eigenen Stimme nicht besser aus.

„Ich mag den Namen wirklich nicht“, erzählt Bono in dem Podcast „Awards Chatter“ und setzt fort: „Aber ich war spät in eine Art Legasthenie geraten. Ich habe auch nicht verstanden, dass The Beatles ein schlechter Wortwitz ist. In unseren Köpfen war es wie ein Spionage-Flugzeug, oder ein U-Boot, es war futuristisch – aber wie sich herausstellte, impliziert es eine Art von Duldsamkeit. Nein, ich mag diesen Namen nicht. Der Name gefällt mir immer noch nicht“.

Die meisten Lieder von U2 sind Bono „etwas peinlich“

Außerdem erzählt der U2-Frontmann, dass er nur wenige seiner eigenen Lieder gerne hört: „Am öftesten kann ich mir ‚Miss Sarajevo‘ mit Luciano Pavarotti anhören. Aber ehrlich gesagt sind mir die meisten anderen etwas peinlich“. Nach kurzem Überlegen fügt der Sänger jedoch hinzu: „Aber ich glaube auf ‚Vertigo‘ bin ich am meisten stolz. Ich mag, wie sehr es bei Fans ankommt“.

„Ich denke, Verlegenheit übernimmt bei U2 oft die Oberhand und vielleicht ist das der Ort, an den man sich als Künstler begeben sollte, an den Rand des eigenen Schamgefühls“, ergänzt der Sänger.

„Da habe ich realisiert, dass ich kein großer Rock’n’Roll-Sänger sein muss“

Erst jüngst fing Bono jedoch an, Gefallen an seinem Gesang zu finden: „Es war eine große Entdeckung für mich, als ich die Ramones gehört habe und den schönen Klang Joey Ramones, da habe ich realisiert, dass ich kein großer Rock’n’Roll-Sänger sein muss“.

Unterdessen veröffentlichte der Musiker vor einiger Zeit auch eine Liste mit sechzig Liedern, die ihm „das Leben gerettet haben“. Darunter befinden sich so unterschiedliche Songs wie „Life On Mars“ von David Bowie und „Everything I Wanted“ von Billie Eilish.