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So allgegenwärtig war David Bowie bei den Brit Awards 2017

Wie auch schon im vergangenen Jahr (nur Wochen nach seinem Tod) blieb David Bowie auch 2017 ein wichtiger Teil der Brit Awards in London. Der Sänger erhielt während der Verleihung am Mittwoch (22. Februar) postum zwei Preise – einen für „Blackstar“ als „Album des Jahres“ und einen weiteren in der Kategorie „Bester männlicher Solokünstler“.

Für ihn kamen stellvertretend sein Sohn, der Regisseur Duncan Jones, und Michael C. Hall, Darsteller im „Lazarus“-Musical, auf die Bühne, um die Preise entgegenzunehmen. Nachdem Noel Gallagher angekündigte, dass „Blackstar“ alle anderen nominierten Platten des Jahres ausgestochen hat, bedankte sich Jones im Namen seines Vaters.

Bowie gab vielen Menschen Selbstvertrauen

„Ich habe meinen Vater letztes Jahr verloren, bin aber selbst Vater geworden und habe eine Menge Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, was ich meinem Sohn von seinem Großvater erzählen sollte“, so der 45-Jährige. „Ich glaube, es wird das selbe sein, was die meisten Menschen seit 50 Jahren an ihm schätzten: dass er all den Menschen, die glauben, etwas seltsam oder anders zu sein, eine große Unterstützung war.“

Anschließend widmete Jones den Preis all den Verrückten dieser Welt und all denen, die solche Verrücktheiten erst ermöglichen. Michael C. Hall, den meisten bekannt für seine ikonische Hauptrolle in der TV-Serie „Dexter“ und Darsteller im „Lazarus“-Musical, hielt eine kleine Rede, als David Bowie als „Bester männlicher Solokünstler“ gepriesen wurde. Mit einem Augenzwinkern sagte er: „Wenn David Bowie heute hätte hier sein können, wäre er vermutlich gar nicht aufgetaucht.“

Zuletzt hatte David Bowie postum auch bei den Grammys triumphiert und für seine nun letzte Platte „Blackstar“ Trophäen in mehreren wichtigen Kategorien gewonnen. Duncan Jones hatte auf Twitter aus diesem Grund ein bisher unbekanntes Familienbild gezeigt, auf dem er seinen Vater auf Händen trägt.


Arte TV: Dokus über Rammstein und David Bowie

Heute auf arte: „David Bowie – Die ersten fünf Jahre“ startet ab 22:25. Bowies Zeit begann nicht erst mit „Ziggy Stardust“, dem Song, der ihn 1972 mit den „Spiders from Mars“ berühmt machte, sondern fing schon früh mit Folk und Pop Experimenten an. Der Dokumentarfilm beleuchtet mit ehemaligen Weggefährten die Anfangsjahre des jungen David Robert Jones, über die bis heute wenig bekannt ist. https://www.instagram.com/p/B3M8mSVgrOC/ Um Mitternacht folgt „Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“, eine Würdigung der Musik-Ikone, die den letzten Auftritt von Bowies androgyn geschminkter Kunstfigur Ziggy Stardust zeigt. Der legendäre Konzertfilm von 1973 ist anlässlich dreißigjährigen Jubiläums 2003…
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