Bruce Springsteen spricht in Podcast mit Eddie Vedder und Dave Grohl


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Im Vorfeld der Veröffentlichung seines neuen Albums „Letter to You“ hostet Bruce Springsteen einen eigenen Podcast für Apple Music. In der fünfteilige Radioserie mit dem Titel „Letter to You Radio“ spricht der Sänger jede Folge mit neuen interessanten Persönlichkeiten.

In der vergangenen Folge waren Eddie Vedder und Dave Grohl zu Gast und gemeinsam diskutierten die Rock-Veteranen über Schlüsselmomente in ihrer jeweiligen Karriere.

Springsteen: „Der Erfolg von Pearl Jam war keine Überraschung“

Mit Vedder sprach Springsteen zunächst über die Grunge-Szene von Seattle, der Heimatstadt von Pearl Jam, und die ersten Jahre der Band. Während sein eigener Erfolg für Springsteen völlig unerwartet kam, hätte es da bei Pearl Jam nie Zweifel gegeben, meinte er.

Eddie Vedder
Eddie Vedder

Es hätte einfach „in der Natur ihrer Musik“ gelegen, dass so eine „große, kraftvolle Band“ wie Pearl Jam schnell eine riesige Reichweite bekam. Vedder entgegegnete, ihm sei es vor allem darum gegangen, immer mehr Platten zu machen und mit jedem neuen Album noch besser zu werden. Dass ihre Musik gleich zu Beginn so gut ankam, sei natürlich eine gute Motivation gewesen.

Der Moment, als Dave Grohl beschloss, Musiker zu werden

Dave Grohl erzählte wiederum von seinem Moment der „Erleuchtung“, der alles ins Rollen brachte. Es war in den 1980er Jahren im „Cubby Bear“, einem Musiklokal in Chicago. Dort sah der spätere Foo-Fighters-Frontmann Auftritte von örtlichen Punkrock-Bands und merkte plötzlich: „Oh mein Gott, das sind drei Akkorde. Und die Songs sind zweieinhalb Minuten lang.“

Dave Grohl
Dave Grohl

Punkrock musste also nicht überaus komplex und lang daherkommen. „Plötzlich schien Rock and Roll jedem zugänglich zu sein“, erinnerte sich Grohl. Das war auch der Moment, in dem er beschloss, Musiker zu werden.

Schwierige Anfänge bereiten auf große Karrieren vor

Doch der Anfang war weit entfernt von einem glamourösen Rockstar-Leben. Erste Gigs in Eckkneipen, die oft mit einer langen, wenig komfortablen Anfahrt verbunden waren. „Du bekommst also einen Gig in Baltimore, wo du erstmal hinfahren musst“, erklärte Grohl. „Ihr alle werdet euch in einem alten, beschissenen Van stapeln. Ihr habt eure Schlafsäcke, schlaft auf dem Boden, esst Corndogs und versucht, genug Benzingeld zu bekommen, um in die nächste Stadt zu kommen.“

Doch das hätten nahezu alle großen Musiker gemeinsam: dass ihre Karriere nicht als Zuckerschlecken begann. Und das, glaubt Grohl, ist einer der Gründe, auf dem auch der spätere Erfolg fußt. Denn auch noch auf aktuellen Gigs oder in stressigen Phasen erinnere sich der Sänger an die Anfänge. „Und immer wieder verlässt man sich auf diese frühen Erfahrungen“, betonte er.

Das vollständige Interview können Sie auf Apple Music anhören.

Jim Bennett Getty Images
Gina Wetzler Redferns

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