CD: New Noises – ‚Spring Sounds‘


von

>>> Die aktuelle Ausgabe 04/2015 ist ab jetzt erhältlich

1. Natalie Prass „Your Fool“

With a little help from Produzent Matthew E. White gerät der liebliche Soul-Pop der Songschreiberin aus Cleve-land zum ingeniösen Kleinod samt kunstvoll verwobenen Bläser- und Streicher-Parts.

2. Jonas Alaska „Mary, I’ll Remember This“

Der norwegische Songschreiber hat zumindest musikalisch so gar nichts zu tun mit dem nördlichsten Bundestsstaat der USA: „Mary, I’ll Remember This“ erinnert vielmehr an den sonnigen Sixties-Pop von Bands wie The Lovin’ Spoonful.

3. The Monochrome Set „Iceman“

Tief in den Sechzigern bewegen sich auch die britischen New-Wave-Veteranen um den genialischen Mastermind Bid. Das Eröffnungsstück ihres neuen Albums, „Spaces Everywhere“, klingt wie das Werk junger Adepten, zitiert The Velvet Underground sowie Dylan circa „Highway 61 Revisited“. 

4. Nikki Lane „You Can’t Talk To Me Like That“

In der Ferne glimmen Hammondorgel und elektrische Gitarre, während die Angebetete fleht, ihr nicht den Verstand zu verdrehen. Das doppelbödige Country-Soul-Stück ist natürlich eine tiefe Verbeugung vor Wanda Jackson, Dolly Parton und Neko Case.

5. We Are The City „I Am, Are You?“

Ein Stakkato-Riff, ein vertrackter Beat und ein melodisch raffinierter Refrain: Das kanadische Trio vereint die Stile so leichthändig, dass es abwechselnd unter Prog-Rock und Experimental-Pop einsortiert werden kann.

6. Matthew E. White „Love Is Deep“

Der Songschreiber und Produzent aus Virginia ist vor allem ein Eklektiker. Die Art und Weise, wie er auch auf seinem zweiten Album Understatement mit süffigen Arrangements kombiniert, macht ihm derzeit keiner nach.

7. Mars Needs Women „One Way Street“

Das nach einem US-Science-Fiction-Film aus den 60er-Jahren benannte Wahlhamburger Frauentrio feiert seinen furiosen Rockabilly mit einer ordentlichen Portion Retro-Futurismus. 

8. Waxahatchee „Air“

Hinter dem rätselhaften Namen verbirgt sich die amerikanische Sängerin und Songschreiberin Katie Crutchfield, die ihren Alternative-Folk-Rock an der Schnittstelle von kühlem Melodram und düsterem Traum ansiedelt.



Queen-Gitarrist Brian May erlitt lebensgefährliche Herz-Attacke

Brian May erholt sich nur mühsam nach einem Unfall, den er im heimischen Garten hatte. Dabei hatte er sich laut eigenen Angaben den großen Gesäßmuskel (Gluteus Maximus) „in Stücke“ gerissen. Ein äußerst schmerzhafter Vorfall, für den er schließlich ins Krankenhaus musste. Der Einsatz von starken Scherzmitteln war notwendig. Außerdem schien der Musiker fast neben sich zu stehen wegen der höllischen Schmerzen. „Ich hatte das Gefühl, dass der Schmerz meine Persönlichkeit übernommen hat“, schrieb May kürzlich auf seinem Instagram-Account. „Ich wachte auf und fühlte, dass ich quasi zu meinem Schmerz geworden war, und ich kämpfte darum, wieder in meinen Körper zurückkehren…
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