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Christopher Nolans „Tenet“ endgültig in der Corona-Falle


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Filmstudio Warner Bros. und Regisseur Christopher Nolan betonten immer wieder, wie sehr sie darauf setzen, dass „Tenet“ die Corona-Tristesse der Kinowelt beenden könnte. Der neue Film des britischen Ausnahmefilmemachers sollte bereits im Juli starten und auf den letzten Drücker den Blockbuster-Sommer einleiten.

Doch die Corona-Pandemie entwickelte sich in den USA – wie auch in vielen anderen Ländern der Welt – nicht positiv. Die Infektionszahlen steigen, die Lichtspielhäuser in den Staaten sind größtenteils nach wie vor geschlossen. „Tenet“ wurde daher mehrfach verschoben, um den Kinostart nicht zum Desaster werden zu lassen. Zuletzt war von einem Start am 12. August die Rede.

Keiner weiß, wann „Tenet“ in die Kinos kommen kann

Doch auch dieser Termin kann aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht gehalten werden. Deshalb hat sich Warner Bros. nun entschieden, „Tenet“ erst einmal aus dem Kalender zu nehmen. Im Klartext: Christopher Nolans Sci-Fi-Agententhriller liegt auf unbestimmte Zeit auf Eis!

Theoretisch könnte der Film in anderen Teilen der Welt, etwa in Deutschland, anlaufen, wo die Kinos schon wieder geöffnet sind. Auch die Möglichkeit, „Tenet“ direkt als Stream anzubieten, besteht. Doch Nolan hatte sich bereits dagegen angesprochen und die USA als wichtigen Markt für seinen neusten Streich bezeichnet. Die Filmstudios zögern seit Monaten, ob sie ihre verschobenen Großproduktionen frühzeitig ins Netz stellen sollten, weil somit den Kinos das Wasser abgegraben werden könnte.

„Tenet“ handelt von einer Gruppe von Geheimagenten, die mittels einer modernen Zeitsprung-Technik namens „Inversion“ versucht, eine weltweite Nuklear-Katastrophe zu verhindern. Viel ist über den Plot nicht bekannt. Zuletzt gab es Gerüchte in Fangruppen, dass der Film an „Inception“ anschließen könnte. Eine bereits in einem Trailer gezeigte Action-Szene könnte überdies Filmgeschichte schreiben.


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