Christopher Nolan jagte für „Tenet“ ein echtes Flugzeug in ein Gebäude


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Die Filmindustrie verbindet zur Zeit mit „Tenet“, dem neusten Film von Regisseur Christopher Nolan, so etwas wie die Erlösung vom Corona-Fluch. Seit Monaten sind die Kinos geschlossen, ruhen Drehs, werden Filmstarts verschoben. Es ist, einfach gesagt, ein Desaster für Hollywood.

Da kommt das neuste Projekt des britischen Bildermeisters genau richtig. Mit dem anvisierten Kinostart am 17. Juli soll es endlich losgehen mit der Sommer-Saison in den Kinos. Dafür scheint der Spionage-Thriller recht zu kommen.

Applaus für einen Mega-Crash

Wie der neuste Trailer zeigt, gibt es auch einen heftigen Flugzeug-Crash zu sehen. Der ist keinesfalls am Computer entstanden oder nur mit einer Attrappe gefilmt, wie „Tenet“-Darsteller John David Washington „CinemaBlend“ erzählte.

So soll die ganze Drehcrew applaudiert haben, als Christopher Nolan tatsächlich einen ganzen Jet in ein Gebäude jagen ließ und damit wohl einen der beeindruckendsten Live-Stunts der Filmgeschichte hinlegte.


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„Das war ein echtes Flugzeug, und das war ein echtes Gebäude, in das sie das Flugzeug abstürzen ließen“, sagte Washington. „Und wir, Schauspieler und Crew, waren alle Zeugen davon. Es war episch! Es war unglaublich, wir haben alle gejubelt und gejubelt und gejubelt, als sie ‚Cut‘ riefen, nachdem Chris das Gefühl hatte, er hätte es im Kasten. Was Sie im Trailer gesehen haben, ist wirklich passiert – zumindest in der Nacht, in der ich dort war.“

Christopher Nolan gilt als Verfechter eines authentischen Special-Effect-Kinos, das handgemachten Action-Realismus den Effekten aus dem Computer vorzieht. Mit Imax-Bildern und gefährlichen Stunts in „The Dark Knight“ oder „Dunkirk“ erzeugte er mehrfach ein wohl einzigartiges Gefühl der Bedrohung für die Zuschauer.