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CSNY-Drummer Dallas Taylor gestorben

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Dallas Taylor, der ehemalige Drummer von Crosby, Stills, Nash & Young ist im Alter von 66 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben, wie das Musikmagazin „Uncut“ unter Berufung auf die Ehefrau des Musikers berichtet. 

Der in Denver geborene Schlagzeuger erlangte zwar Zeit seines Lebens keine große Berühmtheit, prägte aber die Karriere der inzwischen legendären Band mit großer Kunstfertigkeit mit: Taylor spielte er nicht nur das furiose Debüt von Crosby, Stills & Nash mit ein, sondern blieb auch, als Neil Young der Gruppe beitrat. So entstand gemeinsam die inzwischen zum Klassiker gewordene Platte „Déjà-vu“ (1970).

Auch bei ihrem Auftritt in Woodstock war Taylor auf der Bühne. Kooperationen mit Van Morrison und Paul Butterfield gehörten genauso zu seinen Karrierehöhepunkten wie die erste Solo-LP von Stephen Stills. Dazu spielte er in der von Stills gegründeten Supergroup Manassas mit.

Probleme mit Alkohol und eine schwere Drogenabhängigkeit zwangen Taylor dazu, seine Laufbahn als Musiker frühzeitig zu beenden. Als Suchtberater, der sich darauf spezialisierte, trockene Alkoholiker zu behandeln, die kurz vor einem Rückfall standen, fand er spät in seinem Leben eine neue Berufung.

Traurig: in nur wenigen Tagen starben gleich zwei ehemalige Mitglieder von CSNY. Am 10. Januar schied bereits Bassist Tim Drummond im Alter von 75 Jahren dahin. Drummond hatte unter anderem auch für James Brown und Bob Dylan gespielt.

Sehen Sie hier ein kleines TV-Portrait von Dallas Taylor aus dem Jahr 1990:


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