Das ist wirklich die Rolle von Marilyn Manson in der Church Of Satan

Seit vielen Jahren wird Marilyn Mansons Beziehungen zur Church Of Satan diskutiert – freilich ohne schlüssige Erkenntnisse.

Der Musiker schrieb in seiner 1998 veröffentlichten Autobiographie „The Long Hard Road Out of Hell“, dass der Gründer der Satanskirche, Anton Szandor LaVey, dafür gesorgt hatte, ihn als Priester in der Kirche des Satans aufzunehmen. Ob er allerdings jemals aktiv wurde und seinen „Pflichten“ nachkam, war lange Zeit nicht bekannt.

Nun hat sich die Church Of Satan selbst dazu geäußert, wie „Loudwire“ berichtet. In einem inzwischen gelöschten Twitter-Austausch schrieb ein User über Mansons offizielle Rolle in der Kirche: „Nein, er ist ein geweihter Priester für die Kirche des Satans. Du sagtest, er sei es nicht, du liegst falsch. Ich kann dich nicht ernst nehmen.“

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Marilyn Manson: perfektes Aushängeschild für die Kirche des Satans

Darauf meldete sich die Church Of Satan tatsächlich zu Wort. Ein Administrator der Twitter-Seite der Vereinigung antwortete: „Nein. Vor fast 30 Jahren wurde ihm für seine damaligen Leistungen in der realen Welt die Ehrenpriesterwürde verliehen. Das ist weder ‚ordiniert‘, noch hat es etwas damit zu tun, was er Jahrzehnte später selbst sagen könnte.“

Ganz neu ist all das allerdings nicht. Bereits 2007 bot Peter Gilmore, einer der Hohepriester der Satanskirche, in einem Interview eine Klarstellung an, die genau das stützte, was in der Twitter-Meldung zu lesen ist. Manson sei zwar ein Mitglied, dem das Ehrenpriestertum verliehen wurde. Aber seine eigene Musik sei seine eigene Kunst – und sie veranschaulichten nicht gerade den Satanismus. Im Klartext: Manson macht sein Ding und hat mit der Church Of Satan offiziell nicht sehr viel zu tun, außer dass er für sie indirekt Werbung macht.

Marilyn Manson hat derzeit eh mit anderen Problemen zu kämpfen. Nach einigen vermasselten Konzerten in den letzten Monaten kollabierte er zuletzt bei einer Show auf der gemeinsamen Tour mit Rob Zombie und musste medizinisch versorgt werden. Angeblich hatte er sich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Er selbst sprach noch vor seinem Ohnmachtsanfall von „Hitzeerschöpfung“.

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Adam Bettcher Getty Images

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