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David Bowies allererste Platte von 1964 wird versteigert: „Liza Jane“


Mit nur 15 Jahren gründete David Robert Jones seine erste Band, The Konrads. Zwei Jahre später folgte David Bowies Debütsingle, „Liza Jane“, die er mit der Gruppe Davie Jones With The King Bees 1964 aufnahm. Davie Jones war natürlich er selbst. Diese Platte wird nun versteigert.

Sie erschien bei dem Label Dick James Music Limited und wurde vermutlich von Bowies erstem Manager Leslie Conn in die Wege geleitet. Auf der Platte befindet sich zudem die B-Seite „Louie, Louie Go Home“. Laut des Online-Aktionshauses Catawiki befindet sich die Aufnahme, trotz ihres Alters, in einem außergewöhnlich guten Zustand.

Die Musik zeigt die frühe Begeisterung des Sängers für den Blues, der in der damaligen Zeit einen Aufschwung erlebte und in Großbritannien viele Skiffle- und Blues-Bands aus dem Boden stampfte.

Die Rolling Stones waren eine der ersten britischen Bands, die mit Coverversionen von schwarzen „Bluesmen“ Erfolge verzeichneten. Auch für den jungen Bowie boten sie ein Vorbild. So soll dieser einst gesagt haben: „Ich habe davon geträumt einmal wie Mick Jagger zu sein.“ Diese Ambition habe indirekt zu der Aufnahme der Single geführt.

Denny Hoekstra, ein Schallplatten-Experte von Catawiki, schätzt die Acetat-Pressung auf 6,000 bis 7,800 Euro. Die Versteigerung der Platte findet ausschließlich online auf Catawiki statt und liegt derzeit (09. September) bei 2.000 Euro. Bis zum Sonntag, den 11. September um 20:00 Uhr, kann man noch mitbieten.

Hier gibt es den Blues-Tune zum anhören:


Studie: Fans ähneln ihren Musik-Idolen, sind Neurotiker und Unsympathen

Wie eine psychologische Studie nun belegt haben soll, wird der Musikgeschmack eines Menschen nicht nur von der eigenen Persönlichkeit geprägt, sondern auch durch die der Künstler*innen. Die Studie zeige zudem: Die eigene Persönlichkeit ähnelt der unserer Musik-Idole. Das will eine Forschergruppe der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv, Israel, herausgefunden haben. Analysiert wurden mehr als 80.000 Fans und 50 Größen der Musikwelt. Dabei soll beispielsweise nachgewiesen worden sein, dass Ozzy-Osbourne-Fans unsympathisch und David-Bowie-Hörer*innen neurotisch seien. Marvin Gaye werde von gewissenhaften Menschen gehört und wer Radiohead liebt, soll laut der Studie „offen“ sein. Untersucht wurden auch Beyoncé, Coldplay, Elton John, Taylor Swift, Justin…
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