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Der Beginn einer Freundschaft: David Bowie spionierte Ricky Gervais nach


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Gestern (10.01.) jährte sich der Todestag von David Bowie zum fünften Mal. Der „The Office“-Schauspieler Ricky Gervais erinnert sich nun an sein erstes Treffen mit David Bowie und wie ihn dieser danach „wie das FBI“ aufspürte. Beide verband in Bowies letzten Lebensjahren eine enge Freundschaft.

Mit David Bowie in der Garderobe

Gervais erzählte in einem Interview mit „The Telegraph“ von der nervenaufreibenden Geschichte rund um ihr erstes Kennenlernen. So wurde Gervais von Bowie zu seinem Auftritt im BBC TV Centre eingeladen. Dort begegneten sie sich Backstage zum ersten Mal: „Im Green Room danach kam der damalige Generaldirektor Greg Dyke zu mir und Jane [Fallon, Gervais‘ Partnerin] rüber und sagte: ,Du bist ein großer Bowie-Fan, oder? Willst du ihn treffen?‘“

Ricky Gervais wollte jedoch keinesfalls aufdringlich sein und lehnte die Einladung zuerst ab. Gervais berichtet: „Ich sagte: ,Oh, ich will ihn nicht belästigen.‘ Er sagte: ,Nein, komm schon‘.“ Als sei die Aufregung noch nicht groß genug gewesen, lernte Gervais im gleichen Zug den Schriftsteller Salman Rushdie kennen: „Dann rief er: ,Salman! Wir werden David Hallo sagen.‘ Da war ich also, mit dem Chef vom Beeb und Salman Rushdie, und plauderte mit Bowie in seiner Garderobe.“ Schließlich wurde auch Gervais klar: „Er war David Jones, ein ganz normaler Kerl.“

Daraufhin wurde Bowie zum „The Office“-Fan

Das Treffen inspirierte David Bowie schließlich, sich mit Gervais‘ Arbeit auseinanderzusetzen. So schaute sich Bowie zu diesem Anlass zum ersten Mal „The Office“ an und war so begeistert, dass er Gervais unbedingt persönlich ein Kompliment aussprechen musste. Dazu machte er den E-Mail-Kontakt des Schauspielers ausfindig und schrieb ihm eine Nachricht. „Ich weiß nicht, wie er an meine Email-Adresse gekommen ist“, sagte Gervais. „Er ist wie das FBI. Aber er sagte: ,Ich habe mir ,The Office‘ angeschaut. Ich habe gelacht. Und was jetzt?‘“

Die Spionage-Arbeit Bowies lohnte sich schließlich. So entwickelte sich aus dem E-Mail-Kontakt eine fortan andauernde Beziehung – sowohl privat, als auch professionell. Bowie trat in Gervais‘ Show-Extras auf und Gervais revanchierte sich 2007 mit einem Stand-up-Set auf dem von Bowie kuratierten High Line Festival in New York.

Über diesen Auftritt im Jahr 2007 fügte Gervais hinzu: „Ich ging hin und der Madison Square Garden war ausverkauft. Ich dachte, es würde nur ein kleiner Benefiz-Gig werden, also fragte ich Bowie: ,Was soll ich denn machen?‘ Er sagte: ,Alles, was du willst, solange es herrlich anstößig ist.‘“

Duncan Jones gedenkt seines verstorbenen Vaters

Anlässlich Bowies Geburtstages zollten der Ikone einige der größten Namen der Unterhaltungswelt das ganze Wochenende über Tribut. Um Bowies Leben zu ehren und seine Musik zu feiern, fand am Samstag (9. Januar) das Livestream-Konzert „A Bowie Celebration: Just For One Day“ statt. Bei diesem traten neben Ricky Gervais auch Musikgrößen wie Trent Reznor, Perry Farrell, Adam Lambert, Peter Frampton, Corey Taylor von Slipknot, Anna Calvi und Duran Duran auf. Auch Bowies Sohn Duncan Jones meldete sich über Twitter anlässlich des Todestages seines Vaters.


Am 5. Todestag von David Bowie: Sohn Duncan Jones meldet sich via Twitter

Duncan Jones ist nicht nur als britischer Regisseur bekannt, er ist auch eines von zwei Kindern der 2016 verstorbenen Musiklegende David Bowie. Gestern, am 10. Januar 2021, jährte sich Bowies Todestag zum fünften Mal. Neben seiner Witwe Iman Abdulmajid und zahlreichen Musikerinnen und Musikern meldete sich nun auch der Sohn via Twitter persönlich zu Wort. Jones begann sein Statement mit den Worten: „Heute sind fünf Jahre vergangen, seit Papa gestorben ist. Wir sind alle ein bisschen traurig und kommen auf unsere Weise individuell zurecht.“ David Bowie starb 2016 an den Folgen einer Leberkrebserkrankung – nur zwei Tage nach seinem 69.…
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