Die 60 besten Konzerte aller Zeiten – die komplette Liste

Wer vom 27. bis 29. Juli in New York war, und dann auch noch im Madison Square Garden, der nahm teil an einem der besten Konzerte der Geschichte: Led Zeppelin waren in der Stadt.

Die überbordende Nachfrage, die der Rock’n’Roll für sich selbst geschaffen hatte, musste er nun auch bedienen. Wie keine Band vor ihnen symbolisierten Led Zeppelin den Massenappeal, der es einer Londoner Bluesgruppe erlaubte, am Ende einer zweimonatigen US-Tour ein Wochenende lang den Garden auszuverkaufen … Insgesamt 60.000 Leute an drei Abenden, das war vermutlich irgendein Rekord, doch sinnlos gekreischt wurde kaum: Bei „Black Dog“ sang das Publikum höchst diszipliniert im Wechsel mit dem Einzelmenschen Robert Plant. Der sein blaues Bauchfrei-Hemd bei allen Shows tragen musste, um die continuity des Konzertfilms nicht zu stören.

Noch nicht auf der Welt gewesen damals? Vielleicht waren Sie ja hier: Am 25. März 1983 absolvierte Michael Jackson im Pasadena Civic Auditorium einen sagenhaften Auftritt. Sein königlichster Moment, obwohl er damals noch nicht König hieß. „Billie Jean“ war Nummer eins in den Pop- und R’n’B-Charts, als in Pasadena der 25. Geburtstag des Motown-Labels gefeiert wurde. Gründer Berry Gordy musste selbst vorsprechen, um Jackson zum Auftritt zu überreden: Der Künstler hatte Bedenken, ein gemeinsamer Slot mit seinen Brüdern könne die Aufmerksamkeit falsch verteilen. Die Solo-Performance, die man ihm zusicherte, presste dann wie ein Show-Diamant alle funkelnden Qualitäten Michael Jacksons zusammen. An den TV-Schirmen sahen rund 50 Millionen zu, Handschuh und Hemd blendeten, Astaire-Eleganz und Hip-Hop-Move kreuzten sich für fünf Minuten. Höhepunkt und technische Innovation: der Moonwalk. Dass der Gesang nur Playback war, tut nichts zur Sache.

Kooperation

Die besten Konzerte aller Zeiten:

 


Guns N' Roses vs. Nirvana: Chronik eines Streits mit gutem Ausgang

Wenige Bands hatten sich Anfang der Neunziger derart beharkt wie Guns N' Roses und Nirvana. Die Gunners zählten bereits zur Rock-Aristokratie, die jüngere Band um Sänger Kurt Cobain waren die aufstrebenden Grunger. Guns N' Roses standen für Exzess, Nirvana für Depression. Nachdem Cobain das Angebot von Rose ausgeschlagen hatte, für ihn als Support aufzutreten, war der Ofen aus. Hasstiraden und Drohungen folgten. Von der Fehde zwischen Guns N' Roses und Nirvana ist heute nichts mehr zu spüren, nicht nur, weil Kurt Cobain 1994 verstarb. Es scheint auch so etwas wie Freundschaft entstanden zu sein, auf jeden Fall zwischen Axl Rose…
Weiterlesen
Zur Startseite