Erst in dessen Tod schließt Gene Simmons Frieden mit Ace Frehley

Kiss-Frontmann Gene Simmons verabschiedet sich mit bewegenden Worten von Ace Frehley. Warum der „Spaceman“ für ihn unersetzlich bleibt – jetzt lesen.

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Kiss-Sänger Gene Simmons würdigte seinen Bandkollegen, den Gitarristen Ace Frehley, der am 16. Oktober im Alter von 74 Jahren in Morristown, New Jersey, verstorben war. Obwohl Simmons und Frehley für ihre komplexe und oft angespannte Beziehung bekannt waren, bildeten Frehleys unberechenbare Art und sein unverwechselbares Lachen einen Ausgleich zu Simmons’ eher nüchterner, geschäftsmäßiger Haltung.

Joseph Hudak von ROLLING STONE brachte es auf den Punkt: „Wenn Simmons’ Dämon das finstere Gesicht von Kiss war, dann war Frehleys Spaceman sein schallendes Gelächter.“

In seiner Würdigung, die Simmons in den sozialen Medien veröffentlichte, schrieb der Sänger: „Unsere Herzen sind gebrochen. Ace ist von uns gegangen. Niemand kann Aces Vermächtnis erreichen.“ Weiter erklärte er: „Ich weiß, dass er die Fans geliebt hat. Das hat er mir oft gesagt. Noch trauriger ist, dass Ace nicht lange genug gelebt hat, um bei der Kennedy Center Honors-Veranstaltung im Dezember geehrt zu werden. Ace war ein ewiger Rock-Soldat. Möge sein Vermächtnis lange weiterleben!“

Gemeinsame Erklärung von Simmons und Stanley

Bereits am Donnerstag zuvor hatten Simmons und Gitarrist Paul Stanley eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie schrieben: „Wir sind erschüttert über den Tod von Ace Frehley“ und ihn als „einen unverzichtbaren und unersetzlichen Rock-Soldaten während einiger der prägendsten Kapitel der Band und ihrer Geschichte“ beschrieben. Frehleys Bandkollegen fügten hinzu: „Er ist und bleibt ein Teil des Vermächtnisses von KISS.“

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Würdigung durch Rush

Auch Rush, die in den Siebzigern als Vorgruppe für Kiss auf Tournee waren, würdigten Frehley und bezeichneten ihn als „eine unbestreitbare Persönlichkeit und einen authentischen Rockstar“. Rückblickend auf ihre gemeinsame Zeit mit dem Spaceman sagten die Mitglieder von Rush: „Damals, 1974, als Vorband von KISS, verbrachten Alex, Neil und ich viele Nächte nach den Shows zusammen in seinem Hotelzimmer und machten jeden Unsinn, der uns einfiel, nur um ihn zu seinem unnachahmlichen und ansteckenden Lachen zu bringen.“