George Harrison riet Elton John: „Hör auf dir dieses Marschpulver in die Nase zu jagen“


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Elton John hat enthüllt, wie George Harrison ihm in seinem langen Kampf gegen die Drogenabhängigkeit beistand.

In der „Virgin Radio Breakfast“-Show erinnerte sich der 72-Jährige, wie der Beatle ihm einst half, seine Sucht zu bewältigen. Nachdem der „Rocketman“ im Kokain-Rausch die Bühne einer Rolling-Stones-Show kaperte und an einem anderen Tag so high war, dass er Bob Dylan auf einer seiner Parties für den Gärtner hielt, riet ihm George Harrison: „Hör auf, dir dieses Marschpulver in die Nase zu jagen.“

John hatte dem Kollegen wohl vertraut – und es hat gewirkt. Nun teilte er dem Moderator der Show, Chris Evans, mit: „Seit 29 Jahren schon kein Pulver mehr. Die Nase ist noch da!“

John rät jungen Musikern: „Du musst live spielen“

Elton gab auch jungen Musikern, die in der Industrie Fuß fassen wollen, einige Ratschläge: „Man muss live spielen. Die Plattenverkäufe werden weiter sinken. So lange du jung bist, werden sie dich wie einen Fünf-Pfund-Schein auf den Boden fallen lassen – und du musst in der Lage sein, live zu spielen und an dich zu glauben.“

Elton John hatte zuvor schon offenbart, wie er sich vor zwei Jahren einer erfolgreichen Prostatakrebs-Operation unterzogen hatte, dem Tod danach aber nahekam, als er auf einer Tournee in Südamerika krank wurde. Im Gespräch mit Graham Norton für die neue BBC-Sendung „Elton John: Uncensored“, sagte er über die OP: „Ich musste lernen, wieder zu gehen. Ich war extrem krank“. Er scherzte aber auch, dass er „wie Bionic Woman“ sei, da ihm die Mandeln, der Dickdarm und der Blinddarm entfernt wurden.

Der Sänger: „Jetzt geht es mir gut, aber es sind nur noch wenige Teile von mir übrig. Es gibt keine Haare, es gibt einen Herzschrittmacher, es gibt keine Mandeln, es gibt keine Prostata, es gibt keinen Blinddarm, ich hatte Nierensteine. Ich bin wie Bionic Woman.“