Grinderman: Live-Session und Remixe zu „Worm Tamer“


von

Schön, wenn man gleich auf dem Promowaschzettel mit den Worten des eigenen Magazins begrüßt wird: „Es gibt keinen Schutz gegen die GRINDERMAN – nicht, wenn sie solche Alben machen.“ Das mag aus dem Kontext gerissen ein wenig reißerisch anmuten, macht dann aber doch Sinn, wenn man liest, was zuvor geschrieben wird: „Die Flöte, die Drum-Synths und die Tenorgitarren, die bei den Aufnahmen für ‚Grinderman 2‘ zum Einsatz gekommen sind, wurden korrekt im Booklet gelistet. Unterschlagen hat man die Schrottpresse, die Knochensäge und den Schlagbohrer, die man aus den neun Songs herauszuhören glaubt. Aber dennoch: Wer den breitbeinigen, den bösen, den mitunter sexistisch knurrenden und lechzenden Cave mag – den er ja etwa in ‚Stagger Lee‘ auch gerne bei den Bad Seeds gibt – der wird an ‚Grinderman 2‘ eine geradezu perverse Freude haben.“

Nach dem recht derben und schrillen Video zu „Heathen Child“ hat man sich für die am Freitag erscheinende Single etwas anderes überlegt: Man buchte sich am 22. Oktober in den Londoner RAK-Studios ein und ließ sich einfach beim gemeinsamen Krachmachen filmen. Eine simple, aber bei den Herren Cave und Co. durchaus ansehnliche Idee – und der Anblick macht dann doch auch wieder ein wenig Angst…

„Worm Tamer“ (A Place To Bury Strangers Remix)

Grinderman – Worm Tamer (A Place To Bury Strangers remix) by MuteRecords

„Hyper Worm Tamer“ (UNKLE Remix)

Grinderman – Hyper Worm Tamer (UNKLE remix) by MuteRecords