Harold Ramis 69-jährig verstorben


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Harald Ramis ist tot. Der Schauspieler, Regisseur und Drehbuchschreiber war den meisten Kinogängern durch seine Rolle in „Ghostbusters“ (1984) bekannt, in der er den Geisterjäger Dr. Egon Spengler spielte. Ramis litt an der seltenen Krankheit „Autoimmune Inflammatory Vasculities“, bei der die Blutgefäße anschwellen.

Als Regisseur ist er unter anderem für „Groundhog Day“ (deutsch: „Täglich grüßt das Murmeltier“) bekannt, der 1993 mit Bill Murray und Andie McDowell in den Hauptrollen in die Kinos kam. Auch war er für vier Episoden der US-Version von „The Office“ verantwortlich. Seinen Karrierestart machte er als Witzeredakteur bei „Playboy“, auch arbeitete er in einer Nervenanstalt.

1999 spielte Ramis mit Robert DeNiro und Billy Crystal in „Reine Nervensache“. In den letzten Jahren musste der Regisseur und Schauspieler aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten, seit drei Jahren litt er an der Immunschwäche.

Ramis verstarb in seinem Haus in Chicago, wie seine Frau der „Chicago Tribune“ bestätigte.