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Tom Petty: Herzstillstand!

US-amerikanische Medien berichteten zunächst am Montag (02. Oktober), dass Tom Petty im Alter von 66 Jahren gestorben sei. In seinem Zuhause in Malibu soll der Musiker am Sonntagabend einen Herzstillstand erlitten haben. Seine Atmung hatte zum Zeitpunkt der Erste-Hilfe-Maßnahmen bereits ausgesetzt.

Der Frontmann von Tom Petty and The Heartbreakers war daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort konnten die Ärzte allerdings keine Gehirnfunktionen mehr feststellen, weshalb mit Abstimmung seiner Angehörigen entschieden wurde, die lebenserhaltenden Geräte nun abzuschalten.

Das Los Angeles Police Department hatte später via Twitter mitgeteilt, dass man den Tod des Musikers zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen könne. Informationen seien versehntlich an die Presse weitergeleitet worden. Es gebe nach Angaben von CNN derzeit wenig Hoffnung darauf, dass Petty den Vorfall überleben könnte. Er sei an eine Herz-Lungen-Maschien angeschlossen. Ein Priester sei überdies bereits unterwegs ins Krankenhaus.

Tom Petty – Hit-Garant

Tom Petty wurde am 20. Oktober 1950 in Gainsville (Florida) geboren und wurde in den 70er-Jahren mit seiner Band, den Heartbreakers, bekannt. Schon mit „American Girl“, einem Song der ersten, selbstbetitelten Platte, gelang dem Musiker ein Hit. Es sollten noch viele weitere folgen (darunter „Don’t Do Me Like That“, „Mary Jane’s Last Dance“, „Learning To Fly“, „I Won’t Back Down“ und „Free Fallin‘).

Doch nicht nur mit The Heartbreakers erregte Tom Petty Aufmerksamkeit: 1987 ging der Musiker mit Bob Dylan auf Welttournee, gleichzeitig war er zusammen mit dem Singer-Songwriter und Roy Orbison, George Harrison und Jeff Lynne Teil der Traveling Wilburys. Letzterer produzierte 1989 Pettys erste Soloeinspielung, „Full Moon Fever“. Neben herausragenden Songs wie „Runnin‘ Down A Dream“ enthielt die LP auch das Cover des Byrds-Tracks „Feel A Hole Lot Better“. Damit gelang Petty endgültig der Durchbruch auch beim großen Publikum. Mit den Heartbreakers konnte der Musiker an die Erfolgswelle anknüpfen, die Platte „Into The Great Wide Open“ (1991) mauserte sich zu einem echten Hit und wurde zu eine der erfolgreichsten der Gruppe.

Geschätzt und geliebt von Musikerkollegen

Auch „Wildflower“ (1994), das zweite Soloalbum des Sängers, fand viele Hörer und erweiterte mit Radio-Songs wie „It’s Good To Be King“ sein Publikum. Zeit seines Lebens pflegte Petty viele Freundschaften zu Kollegen. Neben einer intensiven Beziehung zu Stevie Nicks pflegte der Sänger eine innige Bande mit Johnny Cash. Dessen „American Recordings“ entstanden unter Hilfe der Heartbreakers. 2014 erschien mit „Hypnotic Eye“ die letzte LP von Tom Petty And The Heartbreakers. Vor wenigen Tagen gab die Band noch ein Konzert in Los Angeles und tourte in diesem Jahr, um das 40. Bühnenjubiläum zu feiern.


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