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Tragödie in Las Vegas: Mehr als 50 Tote nach Attacke auf Konzert


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In Las Vegas hat ein Attentäter bei einem Gig des amerikanischen Country-Musikers Jason Aldean während des Route 91 Harvest Festivals das Feuer eröffnet und nach Angaben der Polizei mit einem Maschinengewehr mindestens 58 Menschen getötet und über fünfhundert Personen verletzt.

Der Täter, von dem die Terrormiliz ISIS behauptet, er hätte in ihrem Auftrag gehandelt, hat sich später in seinem Hotelzimmer selbst erschossen, bevor die Polizei eintraf. Zeugen berichten, dass mehr als 100 Schüsse zu hören gewesen waren. Der Täter soll die Schüsse aus dem 32. Stockwerk eines Hotels heraus aufs Publikum des Festival-Gigs abgegeben haben. Inzwischen wurde er als Stephen Paddock identifiziert.

30.000 Menschen waren bei dem Musik-Event auf dem Sunset Strip dabei. Sie hatten Schwierigkeiten, das Gelände schnell zu verlassen und sollen insgesamt 20 Minuten den Schüssen zum großen Teil schutzlos ausgeliefert gewesen sein.

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Las Vegas im Ausnahmezustand

Die Polizei wusste zunächst nicht, ob der Täter allein gehandelt hat. Nach neusten Erkenntnissen der Beamten gibt es aber keine weiteren Schützen. Unmittelbar nach der Tat wurde das Flughafengelände der Stadt zunächst geschlossen. Die Polizei rief die Bevölkerung von Las Vegas auf, wachsam zu sein und über Twitter keine Gerüchte zu verbreiten. Noch sind die Hintergründe der Tat unklar. Die Polizei ist derzeit aber vorsichtig, was einen extremistischen Hintergrund angeht.

Eine Konzertbesucherin sitzt nach dem Gewalt-Vorfall auf der Straße unweit des Tatorts
Eine Konzertbesucherin sitzt nach dem Gewalt-Vorfall auf der Straße unweit des Tatorts

Nur Minuten nach der Tat gab es Meldungen, dass auf der Vergnügungsmeile von Mandalay Bay Casino weitere Schüsse zu hören gewesen sein. Dabei handelte es sich wohl um eine Falschmeldung.  Die Polizei suchte zwischenzeitlich nach einer Begleiterin des Täters (Marilou Danley). Doch diese stand mit dem Schützen nach ersten Erkenntnissen nicht in Verbindung.

John Locher picture alliance / John Locher/AP/dpa

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