Hier feierte Till Lindemann: Was ist der KitKatClub?

Till Lindemann feierte im legendären Berliner KitKatClub — und sorgte damit für viel Aufsehen. Aber was ist das KitKat eigentlich?

Dass Musiker nach Konzerten zum Feiern in einen Club gehen, ist nichts Ungewöhnliches. Heißt der Musiker allerdings Till Lindemann und die Location KitKatClub, ist das im Rahmen der Missbrauchsvorwürfe gegen den Rammstein-Frontmann durchaus ein kontroverses Gesprächsthema. Aber warum eigentlich — und was ist der KitKatClub genau?

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Der KitKatClub gilt seit seiner Gründung im Jahr 1994 einer der legendärsten Techno-Clubs in Berlin — bietet aber viel mehr als „nur“ Musik. Das Partykonzept wird auf der Website der Location beschrieben: „Techno, Trance, Fetish & SM“ heißt es dort. Der Name spielt auf den gleichnamigen Club aus dem Musical „Cabaret“ an. Besonders in Kombination mit der Causa Lindemann brisant: Das KitKat gilt als „sexoffen“. Gegründet wurde der Club vom ehemaligen Pornoproduzenten Simon Thaur und seiner Lebensgefährtin Kirsten Krüger.

Fusion und Dresscode

Der KitKatClub möchte laut eigenen Angaben „Akustik, Optik, erwachsene ‚Erlebnis‘-Politik, jung & alt, Klasse & Rasse“, fusionieren. Auch Details zum Dresscode gibt es auf der offiziellen Website der Venue. „Dresscode bedeutet immer: Fetisch, Lack & Leder, Uniform, Kinky, Stylish, Glitzer & Glamour, Kostüme & elegante Abendgarderobe“, liest man dort weiter.

Verboten sind hingegen normale Straßenkleidung sowie der Verzicht auf Unterwäsche („Wir sind kein Swingerclub“, kommentiert das KitKat letztgenanntes Gebot). Die Türkontrolle im KitKat gilt als sehr streng.

Im KitKatClub finden eine Reihe von verschiedenen Veranstaltungen statt — darunter das bekannte „CarneBall Bizarre“, Afterhour-Partys wie „Nachspiel“ und musikalisch vielseitige Veranstaltungen wie „Symbiotikka“.

 

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