Ryan Adams covert Radioheads „Karma Police“ – wegen einer „ziemlich schrecklichen Person“

Ryan Adams ist auf Promo-Reise bei Radiostationen für die Platte „Prisoner“. Bei „BBC Radio 2“ hat er nun „Karma Police“ von Radiohead gecovert – und das hat einen ganz bestimmten Grund.

Am Samstag (28.Januar) machte Ryan Adams in London beim Sender „BBC Radio 2“ Halt. Dort spielte er ein paar Akustiksongs, darunter auch „Doomsday“. Darauf folgte aber eine Überraschung.

Spontane Auswahl

Denn: Ryan Adams gab eine Coverversion von Radioheads Klassiker „Karma Police“ aus „OK Computer“. Im Interview dazu sagte Adams, dass er die Auswahl erst am Morgen des Promo-Tages getroffen habe.

„Ich dachte es passt sehr gut. Wegen dieser ziemlich schrecklichen Person, die in den Vereinigten Staaten zum Präsidenten gewählt wurde. Ich weiß nicht genau weshalb, aber heute Morgen hatte ich diesen Song im Kopf“, erklärte er seine Wahl.

Ganz zufällig hat Ryan Adams diesen Song sicher nicht gewählt. Denn „Karma Police“ handelt von Kapitalismus und der Hörigkeit gegenüber Obrigkeiten.

Hier hören: Ryan Adams covert Radioheads „Karma Police“

„Prisoner“ erscheint am 17. Februar

„Prisoner“ erscheint am 17. Februar und handelt unter anderem von seiner Trennung von Mandy Moore. Einen Vorgeschmack darauf gab es bereits mit den Titeln „Do You Still Love Me?“, „To Be Without You“ und nun auch „Doomsday“.

Die besten neuen Alben 2017 im Überblick: The xx, Prince, David Bowie, U2, Bruce Springsteen, Depeche Mode, George Michael, u.vm.


Die besten Gitarristen aller Zeiten: Keith Richards

Die besten Gitarristen aller Zeiten: Keith Richards Text von Nils Lofgren Ich erinnere mich, wie ich auf der Highschool „Satisfaction“ hörte – und nicht glauben wollte, welchen Schock es bei mir auslöste. Es ist diese Kombination aus dem Riff und den Akkorden, die darunter einen Kontrapunkt bilden. Keith kann mit zwei, drei Noten Vignetten schreiben, die substanzieller sind als jedes große Solo. Auf „Gimme Shelter“ spielte er die Lead- und die Vibrato-Rhythmus-Gitarre – und schuf damit eine bedrohliche Atmosphäre, wie es vor ihm noch keiner geschafft hatte. Der Kontrast zwischen den beiden Gitarren öffnet den Raum für Mick Jagger, um…
Weiterlesen
Zur Startseite