Jasmine Bond??? So reagieren ROLLING-STONE-Leser auf den 007-Coup

James Bond sollte weiblicher werden, so viel war auch schon vor einigen Monaten klar, als es darum ging, wie die Agenten-Filmreihe nach dem Abgang von Daniel Craig aussehen soll. Lange Zeit kursierte aber auch das Gerücht, dass zum ersten Mal in der Filmgeschichte von James Bond ein schwarzer Schauspieler in die Rolle des Geheimdienstprofis schlüpfen sollte. „Luther“-Star Idris Elba galt lange Zeit als heißer Kandidat.

Nun kommt wohl alles ganz anders. Wie ein Insider der „Daily Mail“ steckte, soll bereits im kommenden Bond, dem 25. Teil der Filmreihe, ein neuer Kandidat für die 007 vorgestellt werden – zur Verblüffung des „Originals“. Bond, eigentlich schon im Ruhestand, aber aus aktuellem Anlass zurückgeholt, steht nämlich plötzlich einer toughen Frau gegenüber: Lashana Lynch („Captain Marvel“).

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Noch ist nicht alles bestätigt, was am Montag (15. Juli) durchs Netz wabert, doch die Diskussion der zahlreichen Bond-Fans ist im vollen Gange. Kann der ehemalige (?) Frauenheld als Figur auch von einer Frau gespielt werden? Ist James Bond nicht eine Projektionsfläche für weiße, alte Männer? Reagieren die Produzenten jetzt auf die MeToo-Debatte?

„Es ist ein schwarzer Tag für die Ewiggestrigen und Rassisten“

ROLLING-STONE-Leser haben auf jeden Fall keine klare Meinung zu dem Thema, sehen die Besetzung aber in der Mehrzahl mit Skepsis. Auf Facebook schrieb ein User als Kommentar auf die Meldung: „Es ist ein schwarzer Tag für die Ewiggestrigen und Rassisten“. Bond gehe mit der Zeit. Ein anderer zeigte sich durchaus begeistert: „Wäre ja richtig cool und würde das angestaubte Image der Bond movies etwas moderner machen.“

Etwas zynisch befindet ein Nutzer: „Jamiene Bond…ich lach mich kaputt…Ian Flemming dreht sich im Grab rum und ich guck diesen sicher nicht!“. Ein anderer resümiert noch härter: „Die Frauenquote schlägt wieder zu.“ Eine Meinung, die durchaus öfter zu finden ist. So schreibt ein weiterer Leser zu den Marktchancen einer weiblichen Bond-Figur: „Blödsinn, will niemand sehen. Lara Croft würde sich als Kevin Croft auch nicht verkaufen. Man kann diesen dämlichen Genderwahn auch massiv übertreiben.“

„Die meisten männlichen Reaktionen hier sagen mal wieder alles“, schreibt hingegen eine Leserin. „Hauptsache direkt frauenfeindlichen Scheiß schreiben ohne den Artikel überhaupt richtig gelesen zu haben. Keine Angst, James Bond ist immer noch ein Mann und euer Privileg unangetastet. Aber gut, dass ihr alle so schnell reagiert. Wir wollen ja nicht, dass männliche Stimmen in der Gesellschaft ungehört bleiben!“

Viele RS-Leser fragen sich auf jeden Fall, welchen Namen die neue 007 bekommen könnte. Jasmine Bond scheint zumindest der Favorit zu sein. Dass es wichtigere Besetzungsentscheidungen gibt, will uns aber ein anderer Leser verkaufen: „Hauptsache der Bösewicht kommt traditionsgemäß mal wieder aus Deutschland.

Am Ende könnte alles nur ein kluger Marketinggag sein! „Diese Schauspielerin wird in der Handlung (vorübergehend) den 007-Status inne haben, weil James Bond im Ruhestand ist – aus dem er aber zurückbeordert wird“, weiß ein User zu berichten.

Mehr Reaktionen finden Sie auf der Facebook-Seite von ROLLING STONE.


Bestätigt: Billie Eilish singt „No Time To Die“-Song – „Ich stehe unter Schock!“

Bestätigt: Billie Eilish, Gewinnerin in der Kategorie „Beginner“ des International Music Award (IMA),  singt den noch unbetitelten kommenden Bond-Song für den neuen 007-Film „James Bond: Keine Zeit zu sterben“, der in Deutschland am 04. April 2020 in den Kinos anläuft. In einem Statement gab die 18-jährige bekannt: „Es fühlt sich verrückt an, hier mitzumachen. Es ist eine große Ehre, Teil dieser legendären Reihe zu sein. James Bond ist das coolste Franchise aller Zeiten. Ich stehe noch immer unter Schock.“ Die Produzenten Michael G Wilson and Barbara Broccoli teilten mit, dass Eilishs „wunderbar zur emotionalen Story des Films passe“. Regisseur Cary…
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