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Jean-Marc Vallée: Statt 007 lieber Film über John und Yoko


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Wie immer viel Aufregung um James Bond: Eigentlich sollte Danny Boyle („Trainspotting“) Regie führen, er stieg aus, jetzt wird Cary Fukunaga („Maniac“) „Bond 25“ verfilmen. Doch ursprünglich stand wohl ein anderer Kandidat auf der Wunschliste: Jean-Marc Vallée.

Der kanadische Regisseur will sich in nächster Zeit aber nur um ein Projekt kümmern – die Verfilmung der Liebesgeschichte von John und Yoko.

Laut „Deadline“ sind die Verhandlungen der Verträge noch nicht abgeschlossen, da aber Produzent Michael De Luca („Fifty Shades Of Grey“) mit im Boot ist, der wohl in gutem Kontakt zu Yoko Ono steht, ist davon auszugehen, dass Ono dem Film die Rechte an Lennons Musik einräumen wird. Auch Vallée („Dallas Buyers Club“) soll sich schon mit der Künstlerin getroffen haben.


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Auf das Drehbuch soll Yoko Ono jedoch keinen Einfluss haben. Es stammt aus der Feder von Anthony McCarten, der auch das Skript für das Freddy-Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ geschrieben hat. Ziel sei es, dass die Dreharbeiten im Laufe von 2019 beginnen.


Wie die Beatles mit „I Want To Hold Your Hand“ Amerika eroberten

Als der euphorische Krach von "I Want To Hold Your Hand" erstmals über den Äther ging, war Amerika noch gelähmt vom Kennedy-Attentat. Es waren schon früher Beatles-Songs über den Atlantik geschickt worden, aber bisher hatte keine englische Rock'n'Roll-Band auch nur ansatzweise den Fuß in die Tür bekommen. Die Beatles und Manager Brian Epstein hatten sich geschworen, die USA erst dann zu besuchen, wenn sie auf Platz 1 der amerikanischen Charts gelandet wären. Nach "I Want To Hold Your Hand" war diese Voraussetzung gegeben. "Zum Glück hatten wir nur eine vage Vision und keine realistische Vorstellung von Amerika", sagte Paul McCartney…
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