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Legendäre Konzerte: Madonna live im Palais Omnisports in Paris 1990


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Wenn Madonnas „Blond Ambition“ nicht gewesen wäre, hätten sich Gwen Stefani und Christina Aguilera den ganzen Kram selbst ausdenken müssen, und das hätte wohl zu noch tragischeren Resultaten geführt.

Die Dritt- und Viert-Existenz als Aufziehpuppe, Revuegirl und große Provokateurin ließ sich Madonna von keinem Fremden auf den Leib schreiben – wer später den Film sah, konnte sogar glauben, sie hätte den ganzen Zirkus nur veranstaltet, um mit ihren Tänzern international shoppen gehen zu können.

Die drei Tage in Paris waren der Höhepunkt, dann kam Italien, wo eine Show aus katholischer Pietät abgesagt wurde. Dass Entertainment total brisant sein kann, hatte Madonna uns ja schon immer gepredigt.

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Legendäre Konzerte: Beatles im Shea Stadium in New York 1965

15. August 1965: 55.000 kreischende Fans warteten auf den Rängen auf John, Paul, George und Ringo. Die Band musste in einem gepanzerten Truck ins Stadion gefahren werden. Das Sicherheitspersonal war 2000 Mann stark. Trotzdem gelang es einigen Fans, in den Stadioninnenraum vorzudringen, wo die von den Zuschauerplätzen aus streichholzgroßen Beatles auf einer kleinen Bühne spielen sollten. Das Kreischen der Mädchen überstimmte alles Die bandeigenen state-of-the-art 100-Watt-Verstärker reichten für die Beschallung des weiten Runds nicht aus, doch auch die Stadion-Sprechanlage war überfordert. Der Geräuschpegel war enorm. Mädchen kreischten, weinten, wurden ohnmächtig weggetragen. Gegen diesen Tumult muss die Uraufführung von "Le sacre…
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