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Literaturnobelpreis: Bob Dylan hat Rede vorbereitet – die Sache hat nur einen Haken


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Seit der Bekanntgabe, dass Bob Dylan seinen Literaturnobelpreis nicht selbst abholen wird, herrscht Trubel wegen der Verleihung.

Zwar freue er sich über die wichtigste literarische Auszeichnung, aber er sei leider verhindert und könne den Preis nicht selbst am 10. Dezember in Stockholm entgegen nehmen. Die Akademie findet das nicht so Bombe. Auch auf Dylans Homepage war erst nach Tagen etwas über die Ehre zu lesen, und das auch nur in Form einer kleinen Notiz. Die einen Tag später wieder verschwunden war. Selbst Obama ließ Dylan abblitzen, er blieb einer Feier im Weißen Haus fern.

Wer kommt stattdessen?

Nun gab der 75-Jährige bekannt, dass er durchaus eine Rede vorbereitet habe – nur, dass die nicht er vorlesen werde, denn er kommt ja nicht nach Schweden. Wer stattdessen die Dankesworte spricht, ist noch unklar.

Fest steht, dass jeder von den Schweden Ausgezeichnete eine Lesung zu halten habe, um den Nobelpreis in Empfang nehmen zu dürfen – innerhalb von sechs Monaten nach der Bekanntgabe der Verleihung. Bob Dylan wird also nach Stockholm reisen müssen.

 


Bruce Springsteen nahm „Letter To You“ in nur vier Tagen auf

Vor der Veröffentlichung seiner neuen LP „Letter To You“ besuchte der Boss am Mittwochabend die „Late Show“ mit Stephen Colbert, um die Wrrbetrommel für seine neuen Songs zu rühren (lesen Sie HIER die RS-Rezension). Dabei sprach er auch ausführlich über die Entstehung der neuen Stücke. Er sagte, dass das komplette Album in nur sieben Tagen geschrieben war und lediglich vier Tage im Studio nötig waren, um sie aufzunehmen. Inspiriert wurde es zum großen Teil durch den Tod seines alten Freundes George Theiss, dem letzten überlebenden Mitglied von Springsteens ursprünglicher Band, The Castiles. Während der größte Teil von „Letter To You“…
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