Metallica überraschen bei „Live & Acoustic“-Gig mit elektrischen Gitarren


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Es ist in einem Jahr, in dem Corona die Live-Branche wie ein Atomschlag getroffen hat, einer der wenigen Gigs von Metallica – und er wurde selbstverständlich online gestreamt.

Am Samstagabend nahmen die Musiker in ihrem Hauptquartier in San Rafael in Nordkalifornien wie angekündigt Instrumente in die Hand, ohne sie zu verstärken. Insgesamt acht Tracks spielten Metallica, darunter auch mehrere Coverversionen, etwa Deep Purples „When A Blind Man Cries“.

Metallica live – „Helping Hands“ (Accoustic)

  • 1. “Blackened”
  • 2. “Creeping Death”
  • 3. “When A Blind Man Cries”
  • 4. “The Unforgiven”
  • 5. “Now That We’re Dead”
  • 6. “Turn The Page”
  • 7. “Nothing Else Matters”
  • 8. “All Within My Hands”

Doch anschließend ließ die Band noch – ohne es zuvor angekündigt zu haben – einen ziemlich spektakulären zweiten Teil folgen, der wiederum mit voll aufgedrehtem Saft ablief. Dabei jagte ein Highlight das nächste, wie die Setlist eindrucksvoll demonstriert. „Wasting Hate“ spielte die Gruppe seit 2011 nicht mehr.

Metallica live – „Helping Hands“ (Electric)

  • 9. “Disposable Heroes”
  • 10. “House Of The Rising Sun”
  • 11. “Wasting My Hate”
  • 12. “For Whom The Bell Tolls”
  • 13. “Master Of Puppets”
  • 14. “Enter Sandman”

„Wir sind überaus dankbar, dass wir hier sein dürfen, und wir freuen uns, dass Ihr dabei seid“, sagte Frontmann James Hetfield. „Wir wissen Eure Hilfe sehr zu schätzen. Und die Tatsache, dass wir spielen dürfen, [ist] ein großes Privileg, nicht wahr? Wir dürfen spielen, wir dürfen einige Leute hier beschäftigen, wir dürfen aushelfen – es ist für uns alle eine Win-Win-Win-Situation.“

Clou für viele Fans, die ein (nicht ganz so günstiges) „VIP Virtual Fan Ticket Bundle“ gekauft hatten, war die Platzierung auf einem großen Screen hinter der aufspielenden Band. So waren die Hörer für alle sichtbar live dabei. Für Hetfield sei dies im Moment die größtmögliche Form von Nähe zu den Anhängern, die möglich ist.


Metallicas erster Bassist kürt ihren widerwärtigsten Song

Ron McGovney war 1982 Metallicas erster Gitarrist, noch im gleich Jahr ersetzten sie ihn durch den 1986 verstorbenen Cliff Burton. 1982 hatte die Band noch nicht mal ihr erstes Album veröffentlicht. In Rückblick auf diese Ära hat McGovney nun den Metallica-Song ausgewählt, den er persönlich am widerwärtigsten findet: das Cover des Anti-Nowhere-League-Songs „So What“. „So What“ ist berüchtigt für seinen vulgäre Sprache. Durch einen Tweet des inoffiziellen Metallica-Podcasts „Speak N' Destroy“ angepiekst, gibt McGovney zum Besten, wie die anderen Bandmitglieder ihn damit tyrannisiert hätten. https://twitter.com/RonMcGovney/status/1320143030809133056 „James (Hetfield) and Lars (Ulrich) spielten die Single von meinem Plattenspieler ab, obwohl sie wussten,…
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