Aggressiver Fan sorgt für Abbruch von Morrissey-Konzert – too much love?


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Kein einfaches Wochenende für Morrissey: Die lange Liste der abgesagten Konzerte in diesem Jahr wurde nun am Samstag (10. November) noch durch ein vor Schluss abgebrochenes Konzert in San Diego ergänzt. Dafür hatte ein anscheinend reichlich aggressiver Fan gesorgt, der auf die Bühne der Copley Symphony Hall gesprungen war, um den Sänger offenbar anzugehen.

So musste es zumindest Morrissey erscheinen. Die bislang unbekannte Person war mit einer Gruppe Hardcore-Anhängern gemeinsam auf die Bühne gekommen. Wie zunächst „TMZ“ berichtete, soll der betreffende Konzertbesucher dem Musiker ins Gesicht geschlagen haben. Videomaterial des Vorfalls zeigt den Mann, der Morrissey traf, und schnell die Bühne verließ, ohne zurückzukehren. Der mutmaßliche Angreifer wurde augenscheinlich von der Sicherheit weggezerrt.

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Morrisseys Manager erklärt: Alles nicht so schlimm gewesen

Am Sonntag (11. November) meldete sich auch Morrisseys Management zu Wort und versuchte den Schaden zu begrenzen. Demnach handelte es sich nicht um einen tätlichen Angriff auf den 59-Jährigen, wie zunächst vermeldet worden war. „Morriseys Fans sind nicht bösartig. Die Fans taten einfach das, was sie seit fast 30 Jahren tun. Sie versuchen alles, was sie tun können, um auf die Bühne zu kommen und ihn zu berühren oder ihn zu umarmen“, heißt es in der Erklärung von Manager Peter Katsis.

„Der ins Visier geratene Fan war sicherlich aggressiver als die meisten anderen, so dass die Sicherheitskräfte ihren Job erledigen und den Fan entfernen mussten. Das ist alles, was passierte.“ Katsis bemerkte auch, dass „am Ende niemand verletzt und niemand verhaftet wurde“.

Morrissey ist derzeit auf „Low In High School“-Tour, um sein gleichnamiges Album in die Welt zu tragen. Das Konzert in San Diego wurde erst im Zugabenteil abgebrochen, als der Sänger bereits 20 Songs vorgetragen hatte und bei „Everyday Is Like Sunday“ unerwarteten Bühnenbesuch bekam. Zuletzt gab es von Morrissey den verschollenen Track „Blue Dreamers“ zu hören.



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