Rammstein, Rolling Stones: Särge, Dildos, Ziegelsteine – So verrückt kann Merchandise sein


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Kiss

Kiss sind die unangefochtenen Könige des Merchandise. Sehr früh begriffen Gene Simmons und seine Bandkollegen, welche Bedeutung Merch für Musiker hat, und das nicht nur finanziell. Neben den vielversprechenden Erlösen durch Merchandise einer so großen Band wie Kiss geht es vor allem um die Band als Marke. Möchte man stetig präsent sein, versieht man alles Erdenkliche mit dem Logo oder dem Schriftzug – und Kiss haben dies perfektioniert. Allein im Jahr 2014 knackten sie die Marke von 100 Millionen Dollar Umsatz, die allein durch Merchandise erwirtschaftet wurden.

Natürlich gibt es die üblichen T-Shirts, Poster und Mützen mit dem Kiss-Schriftzug, doch die New Yorker gehen noch viel weiter. Bierkühler, Flipper, Waffeleisen. Die Liste ist unendlich. Die absolute Krönung jedoch ist mit Sicherheit der Kiss-Sarg. Für schlappe 4.000 Dollar kann man seine Lieblingsband mit unter die Erde nehmen.


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Eminem

Eminem hat seine schwierige Kindheit über die gesamte Spanne seiner Karriere als Inspiration genutzt. Es liegt nahe, dieses Thema ebenso im Merch-Bereich aufzugreifen, ist es doch ein zentrales Leitmotiv des Rappers aus Detroit. 2013 wurde das Haus abgerissen, in dem Marshall Mathers aufwuchs, doch bevor es vollkommen dem Erdboden gleich gemacht wurde, ergriff Eminem die Chance, eine sehr originelle Idee umzusetzen.

Er sicherte sich 700 der Backsteine, aus dem das Haus bestand, und bot sie in einem besonderen Glaskasten als Merchandise an. Die Käufer erhielten dazu ein von Eminem höchstpersönliche unterzeichnetes Zertifikat der Echtheit sowie eine Kassette des Eminem-Albums „The Marshall Mathers LP“. Auf dem Cover des Albums ist eben jenes Haus abgebildet, dessen Steine zu kaufen waren.

Auch der zweite Teil der Marshall Mathers LP von 2013 zeigt Eminems Kindheitshaus auf dem Cover.

Rammstein

Rammstein und Sex sind sicherlich keine neue Kombination. Den Höhepunkt – badumm tsss – stellte allerdings das Album „Liebe ist für alle da“ dar, das 2009 erschien. Die erste Single „Pussy“ wurde vorab über eine Porno-Plattform im Internet veröffentlicht, das von den eigentlichen Inhalten der Website kaum zu unterscheiden war. Passend hierzu wurde natürlich das entsprechende Merchandise angeboten.

Universal


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Eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle: 5 emotionale Momente in „The Last of Us“

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Rammstein: Spektakuläres „Making Of“ zu Album-Fotoshooting

Letztes Jahr war zweifellos ein gutes Jahr für Rammstein:. Nicht nur veröffentlichte die Band nach zehn Jahren Schaffenspause wieder ein neues Album, sondern gingen im Anschluss darauf auch noch auf eine große Stadientour quer durch Europa. In einem neu veröffentlichten „Making Of“ verschafft die Band nun ihren Fans einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Albumveröffentlichung. Das achtminütige Video, das auf Rammsteins YouTube-Kanal zu sehen ist, dokumentiert das Fotoshooting, in dem das Artwork für die letzte, selbstbetitelte Platte der Band produziert wurde. Für das Shooting, das ganze vier Tage dauerte, war der dänische Fotograf Jes Larsen engagiert worden, der gemeinsam…
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