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Neil Young veröffentlicht 2020 gleich mehrere großartige Archiv-Alben


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Neil Young war schon immer ein rastloser Wanderer, ein unermüdlicher Arbeiter in der Goldmine der Musik. Auch deshalb finden sich in seinem inzwischen selbst schon legendären Archiv unfassbare Schätze, die er seit Jahren für sein Online-Projekt und auf Platte veröffentlicht.

In diesem Jahr sind nach der neuen LP mit Crazy Horse, „Colorado“, im vergangenen Jahr gleich mehrere faszinierende Alben geplant, die Young nach wie vor im Tresor liegen hat. Der 74-Jährige hatte sogar seine Fans gefragt, was sie sich von ihm wünschen. Nun liefert Young: Gleich fünf Neuveröffentlichungen sind geplant.

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Wie auf der Website der Neil Young Archives ausführlich beschrieben, gibt es endlich das Akustik-Album „Homegrown“ aus dem Jahr 1975 zu hören. Es erscheint am 18. April, was zwar zufällig auch der „Record Store Day“ ist – dennoch handelt es sich nicht um einen geplanten RSD-Release.

Der reine Klang von „Homegrown“, Neil Young solo im Shakespeare-Theater

Young betonte, dass es sich um eine echte analoge Angelegenheit handelt. „’Homegrown‘ ist wirklich analog! Der reinste Klang. Hören Sie die dieVinyl. Besorgen Sie sich einen schönen Plattenspieler. Dies ist die Platte, mit der man das machen kann!“

Als Nächstes folgt dann „Return to Greendale“, ein Live-Album, das während der Tournee von Neil Young und Crazy Horse im Jahr 2003 aufgenommen wurde, als sie ihre Rockoper Greendale in voller Länge aufführten. Es erscheint am 19. Juni, gefolgt von der mit Spannung erwarteten Box „Archives Volume 2“ am 24. Juli.

Das Live-Projekt „Rust Bucket“ erinnert an ein Konzert mit Crazy Horse aus dem Jahr 1990 und wird am 16. Oktober im Plattenladen stehen. Am 27. November werden die Young-Archiv-Fetspiele mit „Young Shakespeare“ vollendet, einer Soloaufführung von Young am 22. Januar 1971 im Shakespeare-Theater in Stratford, Connecticut.

Allerdings könnten all diese Platten noch einmal in den Schatten gestellt werden von der Jubiläumsausgabe von „After The Goldrush“. Die legendäre Platte von Neil Young kam vor 50 Jahren heraus. Hier gibt es bislang aber noch keine Details über die Sonderausstattung.



Neil Young: Das sind seine 6 seltsamsten und schwierigsten Alben

Von Christopher R. Weingarten Trans (1982) Young begrüßte die MTV-Ära mit einem Album, das allgemein für Ratlosigkeit sorgte. Er schwelgte in Synthesizern, schickte seine Stimme sogar durch einen Vocoder – und trieb seine Rock-Fans in den Wahnsinn. „Ich wusste sofort, dass es durchgeknallter Stoff war, der mit Neils bisherigem Output nichts zu tun hatte“, sagte Gitarrist Nils Lof­gren. „Mir wäre es allerdings nicht im Traum eingefallen, dass eine Plattenfirma das Album als ,nicht Neil Young genug‘ ablehnen würde.“ Es war das erste Album für Geffen Records, die Young später verklagten, weil er „nichtrepräsentative“ Musik abgeliefert habe. „Es war einfach der…
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