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Neil Young fordert NRA-Sprecherin im Scherz auf, ihn zu erschießen


Für Mitglieder der NRA (National Rifle Association) gibt es in Zukunft neben waffenverachtenden Demokraten und „ignoranten“ Hollywood-Stars ein weiteres Feindbild: Neil Young. Die Sprecherin der US-Waffenorganisation, Dana Loesch, scheint der Musik des Sängers herzlich abgetan zu sein. Das demonstrierte sie jedenfalls mit gleich mehreren Tweets, in denen sie ausdrückte, wie grausam sie die Musik Youngs findet.

So nannte sie die Stimme des 72-Jährigen einen „sterbenden Kuhfurz“ und bezeichnete seinen Song „Downtown“ (vom Album „Mirror Ball“) als den dämlichsten Song aller Zeiten. Als der Musiker nun von „The Daily Beast“ beim South by Southwest Festival (SXSW) darüber informiert wurde (mit den neuen Medien hat es Old Neil ja nicht so), hatte er nur ein herzliches Lachen für den primitiven Hass übrig.

„Der Sprecher? Diese Frau? Sie mag mich wohl nicht?“, sagte Young mit einem Grinsen im Gesicht, bevor er erklärte, dass er froh sei, ihr anscheinend unter die Haut gegangen zu sein.

Freundliche Worte für Donald Trump

Nachdem Young noch darauf hinwies, dass sie eben zu den Trump-Unterstützern gehörte, fiel ihm noch etwas Versöhnliches zum US-Präsidenten ein: „Trump muss meine Musik mögen. Er kam zu all meinen Konzerten.“ (Während des vergangenen Wahlkampfes erinnerte Trump daran, dass er erst 2015 zu einem Gig von Neil Young gegangen war, auch an zahlreiche angeblich freundliche Gespräche mit dem Musiker konnte er sich erinnern.)

Dass seine Stimme allerdings vom Klang her den Ton eines sterbenden Kuhfurzes nachahmen würde, wollte Neil Young dann doch nicht auf sich sitzen lassen. „Warum erschießt sie mich nicht einfach?“, sagte er.

Nur wenig später relativierte er den Satz allerdings ein Glück noch etwas: „Ich hasse es, das zu sagen, weil ich Kinder habe und ich wirklich nicht will, dass mich jemand erschießt. Ich muss noch meine Kinder großziehen, also nimm das nicht ernst!“

„Paradox“: Neuer Film mit Neil Young

Neil Young präsentierte auf dem SXSW seinen „dystopischen Western“ mit dem Namen „Paradox“. Regie führte seine Lebensgefährtin Daryl Hannah, in den Hauptrollen sind Lukas Nelson, Willie Nelson und natürlich er selbst zu sehen.



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