Nick Cave erzählt von der schwierigsten Zeit seines Lebens


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Im Herbst 2022 wird ein neues autobiographisches Buch von Nick Cave erscheinen. „Faith, Hope And Carnage“ entstand in einem Langzeitgespräch des Bad-Seeds-Sängers mit dem britischen Journalisten Sean O’Hagan.

Im Zentrum des Werks, das die letzten sechs Jahre im Leben Caves beleuchtet, steht die Auseinandersetzung des Musikers mit dem Tod seines Sohnes Arthur, der im Juli 2015 im Alter von 15 Jahren bei einem Unfall ums Leben kam.

Hommage an die Stille

„Faith, Hope And Carnage verspricht dabei ein nachdenkliches Buch über Caves Innenleben zu werden, oder wie es in einer Mitteilung des Verlags heißt: „eine Meditation über große Ideen wie Glaube, Kunst, Musik, Trauer und vieles mehr“.

Das Projekt entstand – wie auch Caves zuletzt erschienene Alben „Idiot Prayer: Live A Alexandra Palace“ und „Carnage“ (mit Kollege und Intimus Warren Ellis) – durch den globalen Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie. Eine „Hommage an die Stille“, wie Cave in der Mitteilung betont.

Der 63-Jährige weiter:

„Dies ist das erste Interview, das ich seit Jahren gegeben habe. Es ist über 40 Stunden lang. Das sollte fürs erste reichen, denke ich. Cave nennt das Zustandekommen des Buches in Corona-Zeiten ein „seltsames, ergreifendes Vergnügen“.

Journalist O’Hagan fügt an, dass „Faith, Hope And Carnage“ ein Buch mit oft „überraschenden Gesprächen“ ist, in denen Cave „ehrlich über sein Leben, seine Musik und die dramatische Veränderung von beidem durch eine persönliche Tragödie spricht“.