Highlight: 20 große Irrtümer der Popgeschichte

Planen Oasis bereits eine Reunion-Tour?

Die Gerüchte über eine Wiedervereinigung von Oasis gehen (mal wieder) in eine neue Runde: Angeblich hat das australische Musik-Newsportal Noise11 Insider-Informationen von „einer britischen Rockband aus den 90ern mit einer sehr engen Verbindung zu Liam Gallagher“, dass diese als Vorband für Reunion-Konzerte angefragt wurde. Es könnte sich um die Gruppe Ride handeln, vermutete der Autor, da Andy Bell der Shoegaze-Band aus Oxford bei Oasis spielte und später bei Beady Eye.

Seit der Trennung der Band im Jahr 2009 ist die Beziehung zwischen den Gallagher-Brüdern angespannt. Der jüngere Liam hat seinen Bruder Noel immer wieder öffentlich beleidigt. Liam habe laut eigenen Angaben nichts gegen eine Wiedervereinigung, twittert dann wiederum gerne mal „FUCK OASIS“, während Noel in einem Interview augenzwinkernd sagte, er könne sich durchaus eine Zukunft der Band vorstellen – wenn man ihm die stolze Summe von 20 Millionen Dollar zahlen würde.

Der Filmemacher Mat Whitecross, der bei der Oasis-Dokumentation „Supersonic“ Regie geführt hat, glaubt an eine Wiedervereinigung der Britpopper: Über kurz oder lang würden sie es für ihre Fans tun.


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Ist Britpop schuld am Brexit-Desaster?

1995 war Caitlin Moran gerade erst 20 und noch lange keine weltberühmte feministische Buchautorin, aber längst ein ­etablierter Star in der schnellen Welt des britischen Musik­journalismus. Als solcher begleitete sie Blur, die aktuellen Spitzenreiter der britischen Charts, auf ihrer „Seaside Tour“, einem Triumphzug entlang der von großen Acts sonst gemiedenen, in Überalterung erstarrten Seebäder der englischen Küstenstädte. An einem lauen Septemberabend saß sie also mit den Bandmitgliedern in einer Hotel-Lobby in Eastbourne herum, als Bassist Alex James im „Observer“ einen Artikel über ihre Erzrivalen Oasis las. „Für den Gitarristen hab ich was über, und der Schlagzeuger soll ein netter Kerl…
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