Oasis


Oasis im Überblick:

16.09.2021:  Manchmal klingt das Album wie ein Jam, bei dem sich Mick Jagger, Van Morrison, Joe Strummer und Lou Reed einen Joint teilen. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Garland Jeffreys – „14 Steps To Harlem“

14.09.2021:  ROLLING STONE hat den Spitzenkandidat*innen der großen Parteien zehn Fragen zum Pop gestellt in ROLLING STONE stellt Armin Laschet (CDU) 10 Pop-Fragen

14.09.2021:  Als Chef des umtriebigen Creation-Labels und als einflussreicher Musik-Unternehmer förderte Alan McGee Bands wie My Bloody Valentine, Primal Scream und Oasis. In seiner Autobiographie teilt der Schotte seine Erfolgskonzepte. in Legendärer Musikmanager Alan McGee: Zwischen Rave und Randale

02.09.2021:  „Artificial Intelligence“ hat schlechte Stücke, mittelmäßige, gute. Und zwei, die herausragen. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: John Cale – „Artificial Intelligence“

30.08.2021:  Bei seinem Headliner Gig auf dem Leeds Festival widmete Liam Gallagher den Oasis-Klassiker dem verstorbenen Charlie Watts. Hier gibt’s ein Video davon. in Liam Gallagher: „Live Forever“, Charlie Watts!

28.08.2021:  Warum galten die Beatles immer als die lieben Jungs, und die Stones als die bösen? Und vor allem: Wusste Charlie Watts darauf eine Antwort? in Beatles – good guys, Rolling Stones – bad guys? „Eine Charlie-Watts-Frage!“, fand Jagger

27.08.2021:  Watts mochte Oasis. Aber: „Viele ihrer Platten klingen eher wie Beatles-Outtakes, und damit hätte ich auf Dauer schon ein Problem.“ in Rolling Stones: Das dachte Charlie Watts über Oasis und die Stones-Vergleiche

25.08.2021:  Eigentlich wollte Charlie Watts im Frühjahr '95 durch Südostasien reisen, in der Voodoo Lounge. Doch machten logistische Havarien und Muskelspiele örtlicher Bürokraten den Stones einen Strich durch die Rechnung. Die unverhoffte Lücke im Terminplan füllte Jazz-Junkie Watts mit den Aufnahmen zur bereits fünften LP seines Quintetts - und mit einem Interview, in dem sich der sonst so stille Stein erstmals aus der Reserve locken ließ. in Charlie Watts im ROLLING-STONE-Interview: „Warum Millionen mir zujubeln? Ich weiß es nicht“

16.08.2021:  Jake Bugg spielt am 17.09.2021 als Headliner auf dem Pure&Crafted-Festival in Berlin — und stellt dort sein neues Album vor. ROLLING STONE wirft einen Blick auf die Karriere des immer noch jungen Singer/Songwriter-Wunders. in Pure&Crafted 2021: Jake Bugg im Portrait

11.08.2021:  Am 23. September kommt die Oasis-Doku „Oasis Knebworth 1996“ in die Kinos – für November wurde nun eine gleichnamige Liveplatte zu den Megakonzerten von 1996 angekündigt. in Oasis: Legendäre Knebworth-Konzerte kommen als Live-Album

10.08.2021:  Ein­flüsse aus Folk, Reggae, Blues, Funk, Rock’n’Roll und Laurel­-Canyon-­Pop verband Joan Arma­trading zu einem beseelten Song­-Zyklus. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Joan Armatrading – „To The Limit“

21.07.2021:  Abgesang auf die kalifornische Lebensart, Weihnachten in Capetown und ein kurioses Duett mit Paul Simon: Randy Newman machte es sich mit „Trouble In Paradise“ vielleicht etwas zu einfach, seinen Hörern jedoch nicht. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Randy Newman – „Trouble In Paradise“

Reviews zu Oasis


  • Oasis - Be Here Now

    Die erste LP war Laddism und Lager, die zweite Triumph und Champagner, die dritte Hybris und, so ein geläuterter Noel, „cocaine in my brain“. Wahr ist, dass die Trilogie zusammengehört und dass die letzten Meter zum Gipfel die gefährlichsten, aber auch aufregendsten waren. Und selbst die folgende Rutschpartie auf gehobenes Mittelmaß zeitigte etliche große Momente. […]

  • Oasis - Don’t Believe The Truth

    (2005) Der notwendige Schritt in die richtige Richtung: Adult-Bntpop. Das The La’s und The Kinks referierende „The Importance Of Being Idle“ war die beste, weil reifste Oasis-Single seit Jahren. Auch bei der Materialbeschaffung zu „Mucky Fingers“ bewies man den Willen, in Würde zu altern: Der Drumbeat entstammt „l’m Waiting For The Man“, Noels Gesang ist […]

  • Oasis - Standing On The Shoulder Of Giants

    (2000) Drei der neuneinhalb Songs (schreibt man dem zu langen Instrumental „Flickin‘ in The Bushes“ die Vollwertigkeit ab) gehören zum Schlechtesten, was Oasis je aufgenommen haben: „Who Feels Love?“ ist von vornherein abgestandene Zwangsspiritualisierung, „I Can See A Liar“ eine hanebüchene Zusammenstellung sinnloser Textpassagen und „Little James“, die erste Liam-Komposition auf einem Oasis-Album, ein peinlich-plattes […]

  • Oasis - Definitely Maybe

    (1994) Naiv, rücksichtslos, brillant: „Is it worth the aggravation to find yourself a Job when there’s nothing worth working for?“ Der Sturm und Drang der Sex Pistols trifft auf die Partywut von T. Rex und die Unangreifbarkeit der Beatles. Ein Schönling, ein Bauernschlauer und drei blasse Typen aus dem Pub: sofortige Identifikationsfiguren für eine Generation, […]

  • Oasis – Morning Glory?

    (1995) Seit „Nevermind“ hatte Pop nicht mehr derart eindringlich zum Zeitgeist gepasst. Auf das Hirn von „Some Might Say“, das Herz von „Wonderwall“, den Humor von „She’s Electric“ und die helfende Hand von „Don’t Look Back In Anger“ konnten sich 1995/96 so ziemlich alle einigen. Schnell genügte es nicht mehr, die Musik der Band nur […]

  • Oasis – Heathen Chemistry

    (2002) Die zumindest angedeutete Weiterentwicklung auf dem letzten Album wurde umgehend rückgängig gemacht. Das mochte angesichts des Scheiterns von „Standing…“ erfreuen. Jedoch stellte sich die Frage, wer noch Appetit auf die zigste Variante des bereits mehrfach aufgewärmten „Don’t Look Back in Anger“ (hier: „Stop Crying Your Heart Out“) hatte. Die Band war kreativ derart am […]

  • Oasis - Dig Out Your Soul

    Es ist nachgerade seltsam, dass jede Platte von Oasis mit derselben Aufregung erwartet wird wie die ewige Wiederkehr des Weihnachtsmannes. Ausgerechnet hier, in einer Zone der Überraschungsfreiheit und der kleinstmöglichen Schritte auf vergangene Glorie hin und also zurück, verdichten sich die Wünsche einer Generation, die in den ersten beiden Alben eine Identität gefunden hatte. Und […]

  • Oasis Lord Don’t Slow Me Down

    „Pleasure is our business“ verkündet einer der vielen schlauen Sprüche, die das Cover dieser Doppel-DVD zieren. Und tatsächlich scheinen sich die Gallaghers selten so gut amüsiert zu haben wie bei der „Don’t Believe The Truth“-Tour 2005/2006, die Baillie Walsh hier in Schwarzweiß dokumentiert. Leider sind Oasis ohne richtig schlechte Laune aber eine Band wie jede […]

  • Oasis – Don’t Believe The Truth

    Keine Angst, jetzt kommt nicht wieder die ganze Geschichte mit den zwei Brüdern, die auszogen und bla bla bla, aber ein paar – vielleicht selbstverständliche – Sachen müssen geklärt werden. Erstens: Bei der Band Oasis ging es nie in erster Linie um Musik. Es geht um eine von hinten beleuchtete Mauer aus Blockfrisuren, Pelzkragen, Schwarzbrillen […]

  • Oasis – Unplugged Story

    Im Sommer 1996 hatten Oasis ihren kreativen Zenit erreicht und rollten bereits ohne Bremse auf der Rückseite des Berges Britpop talabwärts. Im August fand in der Londoner Royal Festival Hall jenes berüchtigte Konzert statt, das Liam von der Empore aus erlebte, angeblich krank, aber händereibend neugierig auf Noels Ersatzleistung als Lead-Vokalist. Der zeigte sich in […]

  • Oasis – Definitely Maybe

    Alles über die definitive Lad-Platte auf zwei DVDs zum zehnten Jahrestag. Mag die Oasis-Mania auch verweht sein – am Mythos dieses Debüt-Albums wird stetig weitergestrickt. Ist im Klappentext noch brav von „parkas, shades, a sense of celebration“ die Rede, wird Noel naturgemäß deutlicher: „Definitely Maybe“ handle von „drinking, shagging and taking drugs“. Jeden Song gibt […]

  • 16. Oasis – - Die 100 besten Alben

    Das Titelfoto für „(What’s The Story) Morning Glory?“ wurde in der Berwick-Street in London-Soho geschossen, der Straße der Plattenläden. Verglichen mit dem „Definitely Maybe“-Cover, wo die Oasis-Mitglieder sich im Wohnzimmer mit Devotionalien umgeben und die Weltkugel als Luftballon dabei hatten, zeigt das, wie weit sie in einem Jahr gekommen waren: aus dem Wartesaal der großspurigen […]

  • Oasis – Familiar To Millions

    Der Backlash kam für britische Verhältnisse spät, setzte dann aber mit umso größerer Wucht ein. Die Heimstatt Creation Records zerbröselte, die „Giants“-LP wurde von der Kritik unter Wert zerpflückt, Noel machte sich inmitten der Welt-Tournee aus dem Staub, Meg verließ Noel, Patsy ihren Liam, und vor lauter Hiobsmeldungen aus dem eigenen Lager, unter der Last […]

  • Oasis – The Masterplan - EPIC/Sony Music

    Streng antizyklisch, nämlich am tiefsten Punkt der Oasis-Begebterung, kommt diese Sammlung mit den berüchtigten B-Seiten. Um die Singles wurde ja immer ein Bohei gemacht, ab stände die Zukunft des Königreiches auf dem Spiel – dabei waren die beigefügten Songs meistens medioker, Cover-Versionen von „Cum On Feel The Noize“ oder „Heroes“ sogar unnötig, ja dämlich. Wolfgang […]

  • OASIS – Be Here Now - Creation/Sony

    Berlin ist mal wieder eine Reise wert. Auf den Straßen frönen zuckende Zombies dem organisierten Frohsinn. Sie hatten also beide recht: Gottfried Benn und Gotthilf Fischer. Der Mensch ist ein Herdentier, ein selten blödes. Benn rotiert darob nochmal um die eigene Achse, irgendwo unter der Grasnarbe, und Fischer ist ganz selig, weil seine Saat nun […]