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Pearl Jam in Berlin: Welche dieser Songs spielen sie NICHT?

Pearl Jam sind bekannt dafür, dass ihre Konzerte von Abend zu Abend stark variieren. Nie wird ein- und dieselbe Setlist aufgeführt. Als halbwegs verlässlich, bisweilen als Pflichtprogramm gelten vielleicht noch „Alive“ im Zugabenblock sowie „Even Flow“ in der Konzertmitte.

„Corduroy“, „Given To Fly“, „Do The Evolution“ und „Jeremy“ zählen ebenfalls zu den häufig gespielten Hits. Das unvermeidliche „Yellow Ledbetter“, das vielleicht nie bei Fans dahingehend abgefragt wurde, ob man es wirklich hören will, kommt oft als Abschluss-Lied.  Es gibt gar eine App, den „Pearl Jam Stat Tracker“, der Buch über die Anzahl der Häufigkeit gespielter Songs führt.

Zwei Tage vor Berlin traten Pearl Jam in Krakau, Polen, auf. Sie spielten 30 Stücke. Gemäß des Mottos, dass Eddie Vedder und Kollegen ihre Setlist nicht wiederholen, ist es wahrscheinlich, dass die Band einige der hier gelisteten Songs eben nicht in Berlin aufführen wird.

Kooperation

Also: freie Bahn in Berlin für „Animal“, „Jeremy“, „Daughter“, „Corduroy“, „Black“ …? Nur zum vierten Mal „Long Road“ als Berlin-Opener, das braucht man wirklich nicht.

Setlist: Pearl Jam in Krakau, 03. Juli 2018:

  • Of the Girl
  • Present Tense
  • Last Exit
  • Why Go
  • Do the Evolution
  • In Hiding
  • Other Side (erstmals seit 2013, erstmals in Europa)
  • Green Disease (Fan Request)
  • I Am Mine
  • Even Flow
  • Garden
  • Severed Hand
  • Not for You
  • You Are
  • Given to Fly
  • Mind Your Manners
  • Lightning Bolt
  • Porch

Zugabe:

  • Just Breathe
  • All or None
  • Footsteps
  • Once
  • Whipping
  • Wasted Reprise
  • Better Man

2. Zugabe:

  • Elderly Woman Behind the Counter in a Small Town
  • Comfortably Numb
  • Alive
  • Fuckin‘ Up
  • Yellow Ledbetter


Kritik: Bob Dylan live in Berlin – Im Barrique gereift

Als bei „Simple Twist Of Fate“ zum ersten Mal am Abend die Töne durch die Luftkanäle der Hohner schnattern, kommt bei den Menschen im Saal die Erleuchtung: Das ist die Mundharmonika von Bob Dylan. Der Charme dieses Trademark-Sounds umschmeichelt selbst die sterile Seelenlosigkeit der Mercedes-Benz Arena. Dylan spielt sie mehrmals am Abend, dabei sitzt er meistens am Klavier. Das Piano beackert er wie einen zickigen Rappen – mal drischt er im Stehen darauf ein, mal streichelt er es im Sitzen. Von der Akustik- zur E-Gitarre zum Klavier. Die altersmilde Konsequenz eines Künstlers, der schon lange niemandem mehr etwas beweisen muss.…
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