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Rolling Stone Playlist: 10 Lee-Hazlewood-Songs für Andere


von

 

01 PEGGY MARCH: „Das ist Zauberei“, 1970

Anfang der 70er-Jahre hatte Hazlewood sich in Schweden niedergelassen, während Peggy March in Deutschland ein Schlagerstar wurde. Sie adaptierte Hazlewoods „And I Loved You Then“ in einer zauberhaften Umdeutung: „Ich ging durch die dunkle Regennacht …“

02 LEE HAZLEWOOD WITH DUANE EDDY: „The Girl On Death Row“, 1960

Ein Tearjerker, den Hazlewood zu Duane Eddys bedrohlichem Spiel auf der akustischen Gitarre und einem unheimlich flirrenden Orchesterklang aufnahm. Ein Beispiel für die Death-Song-Mode der frühen Sechziger.

03 NANCY SINATRA & LEE HAZLEWOOD: „Summer Wine“, 1966

Dieses Stück sang Hazlewood 1966 mit Suzi Jane Hokom, doch ohne Erfolg. Nancy Sinatra veröffentlichte ihre Duettfassung im selben Jahr als B-Seite von „Sugar Town“, 1968 erschien die Version als B-Seite. Es gibt auch Interpretationen von Scooter und Lana Del Rey.

04 THE SHARPS: „Have Love, Will Travel“, 1956

Ein frühes Kleinod, das Lee Hazlewood für das Rhythm-and-Blues-Quartett The Sharps schrieb und produzierte. Der Gitarren-Twang und der markige Gesang deuten auf Hazlewoods später notorische Manierismen.

05 ANN-MARGRET: „You Turned My Head Around“, 1968

Nach den Erfolgen mit Nancy Sinatra bemühte sich Hazlewood um die Schauspielerin und Sängerin Ann-Margret. Diesen dramatischen Song im sengenden Gitarren- und Harmonika-Inferno schrieb er für sie; ein Jahr später erschien ihr gemeinsames Album „The Cowboy & The Lady“.

06 DUSTY SPRINGFIELD: „Sweet Ride“, 1968

Der Titelsong eines vergessenen Films mit Michael Sarrazin und der sehr jungen Jacqueline Bisset, für den Hazlewood den Soundtrack schrieb. Dusty Springfield nahm das Stück noch ein zweites Mal auf, doch blieb es bei dieser Zusammenarbeit mit Hazlewood.

07 B. B. KING: „Don’t Look Now, But I’ve Got The Blues“, 1958

Der Blues-Gitarrist war noch nicht der King, als Hazlewood 1958 diese Auftragsarbeit für ihn schrieb – wie immer mit einem kleinen Twist im Songtitel. Ein seltener Versuch in Blues, von dem Hazlewood sich fernhielt – aber eigentlich ein Ballroom-Schieber.

08 DUANE & MIRIAM EDDY: „Guitar On My Mind“, 1967

Ein elegischer Ritt auf Duane Eddys patentierter Gitarre, unterbrochen von einem Wurlitzerorgel-Walzer und dem Gesang von Miriam Eddy.

09 SANFORD CLARK: „Houston“, 1965

Für Sanford Clark hatte Hazlewood einige Jahre zuvor schon „The Fool“ geschrieben. Auch „Houston“ gab er dem Country Troubadour – doch berühmt wurde später die Version von Dean Martin.

10 HAL BLAINE & THE YOUNG COUGARS: „The Dip“, 1963

Hal Blaine wurde bald darauf der Schlagzeuger der Wrecking Crew, eines Verbunds von brillanten Studiomusikern in Los Angeles, die in den 60er-Jahren für Elvis Presley, die Beach Boys und zahllose andere spielten. Vor dieser Karriere nahm er erfolglos ein Soloalbum mit den Young Cougars auf und blieb fortan beim Schlagzeugspiel. Unter den Sängerinnen der Young Cougars bei „The Dip“ war Darlene Love, die zu jener Zeit auch Songs der Crystals im Studio sang.

 

Text und Inhalt der Playlists wurden aus der aktuellen April-Ausgabe des Rolling Stone entnommen. 


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