ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: Roy Orbison und bald Abba: Wie gut ist eigentlich ein Hologramm-Konzert?

Queen-Gitarrist Brian May bestätigt: Gerüchte um „Bohemian Rhapsody 2“ stimmen

Der Erfolg von „Bohemian Rhapsody“ war überwältigend: Mit Produktionskosten von 52 Millionen und einem Kinokassen-Ergebnis von stolzen 903 Millionen US-Dollar liegt der Gedanke nahe, eine Fortsetzung zu produzieren – schließlich haben die bewegende Lebensgeschichte von Freddie Mercury und die Karriere von Queen auch nach dem legendären „Live Aid“-Konzert, welches für das Ende des Films mit Hauptdarsteller Rami Malek neu inszeniert wurde, noch großes cineastisches Potential.

Bereits vor einigen Monaten plauderte Rudi Dolezal aus, was viele Fans seitdem hoffen: Der Filmemacher, der bei vielen Queen-Videos Regie geführt hat, erklärte: „Ich bin mir sicher, dass [Queen Manager] Jim Beach ein Sequel plant, das mit ‚Live Aid‘ beginnt. Es gibt intensive Diskussionen darüber in der Queen-Familie.“

Erstes offizielles Statement von Queen

Bisher waren die Spekulationen allerdings zurückgewiesen worden. Im Interview mit dem „Mojo“-Magazin haben Roger Taylor und Brian May aber nun tatsächlich über eine mögliche Fortsetzung gesprochen. Während Taylor auf die Frage, ob es bereits konkrete Pläne gebe, mit einer Gegenfrage antwortete („Was wäre die Geschichte?“), war May schon redseliger: „Wir sprechen darüber. Es gibt eine Gruppe, die sagt: ‚Lass es sein!‘ und es gibt eine andere Gruppe, die sagt: ‚Es ist so viel nach Live Aid passiert.’“

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Fortsetzung von „Bohemian Rhapsody“ habe aktuell keine Priorität

Trotzdem scheint eine Fortsetzung momentan keine Priorität für die Bandmitglieder zu haben. „Momentan bin ich glücklich damit, aufzuhören. Es gibt noch mehr Musik und andere Filme, die man machen kann – andere Dinge, die man im Leben tun kann“, so Brian May. Und auch Roger Taylor tendiere aktuell nicht zu einer Fortsetzung: „Ich bin versucht, alles so zu lassen, wie es ist.“


Brian May: Queen haben mit „Bohemian Rhapsody“ „keinen Cent verdient“

In einem kürzlich auf BBC Radio 2 ausgestrahltem Interview behauptet Brian May, dass Queen mit dem Biopic „Bohemian Rhapsody“ bisher „keinen Cent verdient“ hätten. Gegenüber Zoe Ball sagte der Gitarrist: „Ich musste neulich lachen, weil in der Zeitung stand, dass wir durch diesen Film reich werden. Wenn sie nur wüssten. Wir hatten letztens einen Buchhalter, und wir haben immer noch keinen Cent davon verdient. Ist das nicht lustig? Wie erfolgreich muss ein Film sein, bevor man Geld verdient?“ Der Film erzielte weltweit über 900 Millionen Dollar und setzte sich noch vor „Straight Outta Compton“ als erfolgreichstes Biopic aller Zeiten an…
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