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Studie beweist: Freddie Mercury ist der größte Rock-Sänger aller Zeiten


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Ganz gewiss hat Freddie Mercury, der 1991 verstorbene Sänger von Queen, eine der wiedererkennbarsten Stimmen der Rockmusik-Geschichte. Ohne sein grelles Vibrato wären Songs wie „Bohemian Rhapsody“, „We Are The Champions“, „Radio Gaga“ und „A Kind Of Magic“ vermutlich immer noch großartige Songs, aber eben nur halb so eindringlich.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Österreich, Tschechien und Schweden tat sich deshalb schon vor einigen Jahren zusammen, um mit empirischem Besteck herauszufiltern, warum die Stimme von Mercury so einzigartig ist.

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Die Köpfe der Studie publizierten ihre Ergebnisse in der von Queen-Anhängern wohl eher weniger frequentierten Fachzeitschrift „Logopedics Phoniatrics Vocology“. Wichtigste Erkenntnis: Das Gerücht, dass der Tonumfang von Freddie Mercury über vier Oktaven lag, konnte nicht belegt werden. Vielmehr war der Stimmumfang normal für einen gesunden Erwachsenen, heißt es in der Untersuchung.

Freddie Mercury und tuwinischer Kehlkopfgesang

Sehr wahrscheinlich sei Mercury ein Bariton gewesen, der seine Stimme (mit exakt 117,3 Hertz) aber bewusst für einen etwas anderen Rock-Gesang trainierte, auch um vermeintlich konservative Hörer nicht zu verschrecken. Die Studie wies nach, dass Mercury absichtliche Verzerrungen beim Singen einsetzte, um so genannte „Growl“-Klänge zu erzeugen.

Um dies zu untersuchen, betrachteten die Wissenschaftler Live-Aufnahmen Queens und schauten sich dabei die Bewegungen von Mercurys Kehlkopf an. Zusätzlich beauftragten sie einen Sänger, die Stimme Mercurys zu imitieren und filmten auch diesen Prozess (der schließlich mit einer Bildbearbeitungssoftware in Slowmotion analysiert werden konnte).

Was sie fanden, war ein physikalisches Phänomen namens Subharmonik. Zu beobachten sonst in extremerer Form beim tuwinischen Kehlkopfgesang, bei dem nicht nur die Stimmlippen vibrieren, sondern auch die sogenannten Ventrikelfalten, die normalerweise nicht zum Sprechen oder klassischen Gesang verwendet werden.

Auffällig ist demnach auch das unregelmäßige Vibrato (schnelle, leichte Veränderung der Tonhöhe) des Sängers. Die meisten Rocksänger behielten ein konsequentes Vibrato bei, während Mercurys Vibrato bei 7,04 Hertz unregelmäßiger und ungewöhnlich schnell war. Normal seien nach Angaben der Studie Frequenzen von 5,4 bis 6,0 Hertz.

Mit anderen Worten: Freddie Mercury hatte wohl die außergewöhnlichste Stimme der Rockmusik.


Erster Queen-Besuch in Japan: „Wie eine zweite Ankunft der Beatles“

In der Dokumentation „Queen in Japan“, die die Band auf ihrem YouTube-Kanal hochgeladen hat, wird ihre erste Ankunft in Japan beleuchtet. In den 1970ern waren Queen stark damit beschäftigt eine Fanbase in Großbritannien und den USA aufzubauen, allerdings wuchs auch die Nachfrage im fernasiatischen Land. „Wir wussten, dass eine Nachfrage dort besteht und so legten wir ein paar Konzerte auf das Ende unserer Amerika-Tour“, erinnerte sich Roger Taylor. „Außerdem waren wir in Hawaii im Urlaub und es war logisch für uns, dorthin weiterzufahren.“ Roger Taylor: „Es waren tausende Menschen dort, die uns begrüßen wollten“ Ihren ersten Aufenthalt in Japan verbrachten Queen…
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