Rammstein: „Radio“ überzeugt die Fans nicht so wie „Deutschland“


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Rammstein erregen nur Wochen vor dem Erscheinen ihres ersten neuen Albums seit einer Dekade so viel Aufmerksamkeit wie möglich. Nach einer cleveren Promo-Aktion, bei der alle neuen Stücke kurz angeteasert wurden, gab es in der vergangenen Woche nach „Deutschland“ die zweite Single zu hören: „Radio“.

Der Song ist eine durchaus eingängige Verbeugung vor einem alten Medium – und eine augenzwinkernde Hommage auf die Kollegen von Kraftwerk. Ob es sich dabei auch um eine historisch akkurate Auseinandersetzung mit der DDR handelt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Obwohl das Stück auf seine Radiotauglichkeit hin produziert wurde, erreicht es die Anhänger aber nicht so sehr wie die erste Single „Deutschland“. Die stieg in den Charts direkt auf der Eins ein (verlor den Spitzenplatz aber recht schnell wieder). Für „Radio“ war nun nicht mehr als Rang vier drin, wie die GfK, die Gesellschaft für Konsumforschung, in ihrer neusten Auflistung aufzeigte.

Rammstein: „Deutschland“ erfolgreicher als „Radio“

Damit landete der neue Rammstein-Song sogar noch hinter dem alten. „Deutschland“ platzierte sich nämlich auf Position zwei. Traurig sein werden die Berliner Musiker nicht. Seit fünf Wochen finden sie sich in den oberen Regionen der Charts wieder. Und eine Band wie Rammstein, die ironisch mit nostalgischen Reflexen spielt (und darüber hinaus mit allen Wassern der modernen Digitalvermarktung gewaschen  ist), denkt wohl eher an die Tabellenführung in der Albumsektion.

„Rammstein“, das selbstbetitelte neue Album von Rammstein, erscheint am 17. Mai.

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