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Andreas Mand Der zweite Garten

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Foto: Maro Verlag

Man könnte Andreas Mand das Etikett „erfolgloser Autor“ anheften und würde dabei vergessen, dass er sich unter anderem mit den „Grover“- Romanen in die andere deutsche Literaturgeschichte eingeschrieben hat. Seit Jahren hat er nichts veröffentlicht, das meiste ist vergriffen. Seine Ersatzrolle als Vater und Hausmann kann das kaum kompensieren. Im Gegenteil, sie raubt ihm die Kraft zum Schreiben und sein viriles Selbstbewusstsein. Die alltäglichen Zurückweisungen, vor allem der Ehefrau, türmen sich zu einem massiven Minderwertigkeitskomplex auf. Mit diesem exhibitionistischen, skrupellosen, teilweise schon selbstdenunziatorischen Protokoll seiner Schreib- und Ehekrise versucht er sich noch einmal aufzubäumen. Was man ihm antut, gibt er hier mit Zinsen zurück, gallig, manchmal kleinkariert, larmoyant, aber eben auch immer wieder glänzend und mit der Würde des Angeschlagenen formuliert. (Maro, 20 Euro) Rezension von Frank Schäfer

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