Andreas Mand Der zweite Garten


Man könnte Andreas Mand das Etikett „erfolgloser Autor“ anheften und würde dabei vergessen, dass er sich unter anderem mit den „Grover“- Romanen in die andere deutsche Literaturgeschichte eingeschrieben hat. Seit Jahren hat er nichts veröffentlicht, das meiste ist vergriffen. Seine Ersatzrolle als Vater und Hausmann kann das kaum kompensieren. Im Gegenteil, sie raubt ihm die Kraft zum Schreiben und sein viriles Selbstbewusstsein. Die alltäglichen Zurückweisungen, vor allem der Ehefrau, türmen sich zu einem massiven Minderwertigkeitskomplex auf. Mit diesem exhibitionistischen, skrupellosen, teilweise schon selbstdenunziatorischen Protokoll seiner Schreib- und Ehekrise versucht er sich noch einmal aufzubäumen. Was man ihm antut, gibt er hier mit Zinsen zurück, gallig, manchmal kleinkariert, larmoyant, aber eben auch immer wieder glänzend und mit der Würde des Angeschlagenen formuliert. (Maro, 20 Euro) Rezension von Frank Schäfer


Die ultimativen 20: Hier ist die Oster-Playlist

Es würde vielleicht nicht jeder den Billy-Joel-Song „The Downeaster Alexa“ in einer Oster-Playlist durchgehen lassen. Die Qualifikation der folgenden 20 Titel dürfte allerdings unstrittig sein. 01. Nat King Cole – „Easter Sunday Morning“ 02. UNKLE feat. Thom Yorke – „Rabbit In Your Headlights“ 03. Iron & Wine – „Rabbit Will Run“ 04. Joanna Newsom – „Jackrabbits“ 05. Sufjan Stevens – „Enjoy Your Rabbit“ 06. Animal Collective – „Who Could Win A Rabbit“ 07. Florence + The Machine – „Rabbit Heart (Raise It Up)“ 08. Captain Beefheart & His Magic Band – „A Carrot Is As Close As A Rabbit Gets…
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