Spezial-Abo

Descendents Hypercaffium Spazzinate



von

Die US-Punk-Veteranen, die einst den Prototyp dessen schufen, was in den Neunzigern als Collegerock seinen Siegeszug antrat, haben auch nach zwölf Jahren Albumpause nichts an Energie, Wut und Riff-Spaß eingebüßt. 13 der 16 Stücke sind unter zweieinhalb Minuten lang. Rasante Kracher wie „Limiter“ und „Testosterone“ sind zwar textlich engagiert, taugen aber musikalisch allenfalls zum Pogo. Je länger die Songs auf „Hypercaffium Spazzinate“, desto besser. „Without Love“ hat zur Abwechslung mal eine richtige Struktur, eine richtige Melodie, einen richtigen Gesang und richtige Erkenntnisse: „Another day goes by/ We can’t live like this anymore/ Can’t live without love“, singt Milo Aukerman. Ziemlich erwachsen für einen Mann, der einst „I Don’t Want To Grow Up“ sang.


#AllefürsKlima: Diese 12 Umweltkatastrophen-Filme sollten uns eine Mahnung sein

01. Interstellar (2014) https://www.youtube.com/watch?v=FByEFOAQeU0 Als JFK 1961 die Devise ausgab, der Mensch müsse bis Ende des Jahrzehnts rauf auf den Mond, ging es darum, im „Space Race“ die Sowjets auszustechen. Dass eine Fahne aber auf einem anderen Planeten (dabei ist der Mond nicht mal ein Planet) platziert werden müsse, damit unsere Spezies dort aus der Notwendigkeit heraus neuen Lebensraum erschließen könne, stand damals nicht wirklich zur Debatte. In Christopher Nolans Sci-Fi-Thriller begeben sich Astronauten auf die Suche nach neuen Welten, wo die Menschen sich eine Chance auf Überleben sichern könnten. Die Biosphäre der Erde ist geschädigt, alle Nationen setzen auf…
Weiterlesen
Zur Startseite