Friska Viljor My Name Is Friska Viljor

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Foto: Crying Bob (Cargo Records)

Schade, dass Sommerhits meist eine gewisse Geschmacklosigkeit mitbringen müssen. Die fehlt auf dem sechsten Album der Indie-Popper Friska Viljor nämlich. Dabei würden sich euphorische Hymnen wie „Painted Myself In Gold“ hervorragend bei der nächsten Strandparty machen. Für „My Name Is Friska Viljor“ haben die sechs (!) Schweden das perfekte Gleichgewicht zwischen fast kindlichem Vergnügen an unerwarteten Klängen und eingängigen Ohrwurm-Melodien gefunden.

Alles klingt heiter, manches gar überbordend fröhlich. Kommerz? Mitnichten. Dagegen stehen fröhlich-verquere Songs wie „Laundry“ (mit Tuba) und das groovende „My Boys“. Besonders gefallen die Passagen, in denen die sechs Musiker im Chor singen. Das hat man so bei kaum einer anderen Band.

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