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    Peter Case

    - Wig!

    Pete Molinari +++¿ A Train Bound For Glory Man könnte dem Pop-Klassizisten vorwerfen, es mit dem Zitieren zu übertreiben, doch Originalität ist kein Wert an sich, und jedes Zitat verdient, für sich bewertet zu werden. Diesmal hat Molinari in Nashville aufgenommen und lässt sich beim Plündern amerikanischer Schätze von Pedal Steel begleiten oder von den […] mehr…

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    Edwyn Collins

    Das Comeback des großen britischen Songschreibers wird zu sehr von illustren Kollegen fremdbestimmt. Losing Sleep Auch von zwei Schlaganfällen lässt sich der beste britische Songwriter der letzten 30 Jahre nicht aus der Bahn werfen. „Losing Sleep“, das Titelstück seines ersten während der Rekonvaleszenz entstandenen Albums, hat alles, was einen tollen Popsong ausmacht, Soul und Groove, […] mehr…

  • City Slang
    Arcade Fire - The Suburbs

    Ein tiefmelancholisches Meisterwerk über die Vergänglichkeit Man kennt ja diese Stimmen aus der Vergangenheit nicht erst seit Facebook. Menschen, mit denen man die angeblich schönsten Jahre seines Lebens verbracht hat. Die ein anderes Leben gewählt haben – und sich nach Jahren wieder melden. Manchmal fährt man dann zurück in die kleine Stadt, um diese Menschen […] mehr…

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    Chief - Modern Rituals

    Stilsicheres, noch zu verhaltenes Debüt der vier Kalifornier Mit einem sommerlichen Fiepen eröffnen Chief ihr sehnend schwelgendes Debüt „Modern Rituals“. Bemerkenswert fokussiert und stilsicher, zwischen klassischem Folk und kalifornisch geprägtem Rock oszillierend spielen sich Evan Koga, die Brüder Danny und Michael Fujikawa sowie Mike Moonves in harmonische Höhen. Drei- und vierstimmige Chöre hauchen schmeichelnde Melodien, […] mehr…

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    Flaming Lips & Stardeath And White Dwarfs - The Dark Side Of The…

    Wayne Coyne und Kollegen reproduzieren Pink Floyds Grübelwerk. Ein bisschen gewundert hat man sich schon, dass die Flaming Lips nach ihrem herrlich verspulten psychedelischen Höhenflug „Embryonic“ für ihr nächstes Album ausgerechnet das vergrübelte Grübelwerk der Roger-Waters-Pink-Floyd reproduzieren wollten. Andererseits … wer Alben „At War With The Mystics“ nennt und auf Konzeptplatten kleine japanische Jungs zum […] mehr…

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    Erdmöbel - Krokus

    Lethargie, Lust und Lakonie: Allergrößter Pop-Impressionismus Sprechende Namen, besserwisserische Gefühle, Wörter aus dem falschen Kanon, die im exakt richtigen Song landen. Lieder wie Fotos, auf denen man eminent wichtige Dinge erkennt, die man im Vorbeiweg nur verschwommen gesehen hatte. Musik, die ebenso gut der Blauaugen-Soul einer besonders genialen Rheindampfer-Band sein könnte wie ein unbekanntes Beatles-Album […] mehr…

  • Interpol - Interpol

    Interpol - Interpol

    Ausgefuchster Wave-Rock mit Ausflügen ins Ätherische mehr…

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    Black Crowes - Croweology

    Halbherzig bis ausgefranst: Akustische Versionen alter Songs Zum 20. Geburtstag ihres Debüts „Shake Your Moneymaker“ schenken die Black Crowes ihren Fans diese akustische Retrospektive mit 20 Songs. Echten Anhängern dürfte das Repertoire dieser Werkschau allerdings kaum schmecken, treiben Chris Robinson und Co. routiniert bis leidlich inspiriert doch überwiegend altgediente Schlachtrösser aus den ersten vier Alben […] mehr…

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    Get Cape. Wear Cape. Fly - Get Cape. Wear Cape. Fly

    Indie-Pop zwischen Big Beats und politischem Bewusstsein Kaum hat sich Sam Duckworth in „Hand Me Downs“ zur Akustikgitarre im Kreis gedreht und davon gesungen, wie er mal schneller rannte als seine eigenen Füße, da überholt er sich mit „Collapsing Cities“ schon wieder selbst. Und als man schon taumelt angesichts dieses Mash-up aus Big Beats, Britpop […] mehr…

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    Mavis Staples - You Are Not Alone

    Jeff Tweedy half der großen Sängerin bei ihrem Gospel-Album. Diese Zusammenarbeit mag in der Luft gelegen haben, schließlich kommen beide aus Chicago. Und doch staunt man kurz, dass Jeff Tweedy als Produzent von „You Are Not Alone“ firmiert, während Mavis Staples‘ Studiopakt mit dem Westküstler Ry Cooder auf dem vorzüglichen „We’ll Never Turn Back“ (2007) […] mehr…

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    Goo Goo Dolls - Something For The Rest Of…

    Plakative Mainstreamtheatralik ohne große Überraschungen Der Erfolg sprach einst für sie, und er kam nicht über Nacht. 1986 in Buffalo, New York gegründet, 1998 ein Riesen-Hit mit „Iris“, mehrere Grammy-Nominierungen, Auftritte bei Nickelodeon und in der Sesamstraße. „Something For The Rest Of Us“ ist nun schon das neunte Studioalbum. Leider ist es so berechnend und […] mehr…

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    Serj Tankian - Imperfect Harmonies

    Der ehrgeizige Spagat zwischen den Genres gelingt nur bedingt. Man kommt nicht vorbei an System Of A Down. Der aberwitzige Metal der US-Amerikaner überwindet die engen Grenzen des Genres, ist irre und lustig und wegen der politischen Inhalte todernst zugleich. Serj Tankian ist zudem ein guter Übersetzer, der die atemlosen Riffs und paranoiden Tempiwechsel um […] mehr…

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    Mary Chapin Carpenter - The Age Of Miracles

    (Manchmal zu) geschmackvolle Qualitätsarbeit aus Nashville Wenn in den Credits Ärzten besonders gedankt wird, ist in der Regel Einschneidendes passiert. Mehr noch: Mary Chapin Carpenter klassifiziert es gar als „Wunder“, dass sie eine Lungenembolie, die sie nach ihrem letzten Album „The Calling“ erlitt, überleben konnte. Weshalb die 52-jährige Songschreiberin aus New Jersey fürs neue Werk […] mehr…

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    Brisa Roché - All Right Now

    Etwas zu homogene Popsongs mit Neo-Hippie-Ansatz Brisa Roché lebt als Amerikanerin in Paris, ihr drittes Album hat sie allerdings in ihrer kalifornischen Heimat aufgenommen. Man hört in jedem Moment, dass „All Right Now“ zusammen mit einer festen Band entstand. Die 14 Stücke wirken sehr kompakt, und es „rockt“ auf eine feminine Weise Der Vorgänger „Takes“ […] mehr…

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    Martina Topley Bird - Some Place Simple

    Radikal reduzierte Songs der britischen Diva mit der Kratzstimme Flüchtige Küsse, an die man sich lebenslang erinnert. Eine Diva, ungeschminkt. Das dritte Soloalbum der Kratzstimme von Trickys „Maxinquaye“ ist ein Songbook der etwas anderen Art und eine Abkehr vom Trip-Hop-Blues der Alben „Quixotic“ und „The Blue God“ – auch wenn wir hier viele Tracks wiedertreffen. […] mehr…

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    Hurts - Happiness

    Stilsichere Synthie-Balladen, konsequent in Schwarz-Weiß Wer kürzlich seine Platten von Gazebo oder Alphaville aus der Sammlung aussortiert und auf dem Flohmarkt verscherbelt hat, sollte hier nicht weiterlesen. Denn Hurts knüpfen direkt da an, wo Disco Lento irgendwann in den 80er-Jahren aufgehört hat. Die auf Italo- und Euro-Disco zurückgreifenden Synthie-Balladen des Duos aus Manchester reanimieren das […] mehr…

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    Junip - Fields

    José González bringt mit Junip Folk und Elektronik zusammen. Der Schwede José González hat zwei hübsche Songwriterplatten gemacht, bei denen die üblichen Referenzen purzelten: Nick Drake, Elliot Smith, Mark Kozelek. Doch er coverte auch The Knife und Massive Attack und sang für Zero 7 und Plan B. Nun gehen die Folk- und die Elektronik-Leidenschaft zusammen. […] mehr…

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    Marc Cohn - Listening Booth: 1970

    Fundamentalistische Cover-Versionen von Cohns Herzensliedern Der Chirurg verhinderte bloß den Tod, als er Marc Cohn vor fünf Jahren die Kugel eines Kriminellen aus dem Kopf holte. Das echte Leben rettet sich der Songwriter jetzt selbst. Nach Jahren fieberhafter Arbeit reist er mit seinem neuen Album in einem Akt der musikalischen Selbsttherapie zurück ins Jahr 1970. […] mehr…

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    Philip Selway - Familial

    Der Radiohead-Schlagzeuger reüssiert als feiner Songschreiber Schrecksekunde für jede Band: Der Schlagzeuger betritt den Proberaum und sagt: „Ich habe da diesen Song geschrieben …“ Philip Selway dagegen, der personifizierte Hintergrund von Radiohead und laut „Gigwise“ sechsundzwanzigbester Drummer aller Zeiten, tut einfach so, als hätte er sich die letzten 24 Jahre als Songwriter verdingt – und […] mehr…

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    Isobel Campbell & Mark Lanegan - Hawk

    Die Schöne und das Biest erkunden das Bob-Dylan-Land. Der eine knurrt und brummt. Die andere summt und flüstert. Diese Stimmen – die eine gehört Mark Lanegan, die andere Isobel Campbell – scheinen Welten voneinander entfernt. Dennoch besingen sie in der zeitlos schönen Ballade „Come Undone“, die von tragisch intonierenden Streichern und einem bibbernden Klavier zusammengehalten […] mehr…