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    Dizzy Rascal – Tongue Cheek

    Mit „Bonkers“, der ersten Single-Auskopplung und Zusammenarbeit mit Armand van Helden, stürmte Dizzee Rascal bereits im Juni von Null auf Platz 1 der englischen Charts. Auch das fantastische, mit Calvin Harris aufgenommene „Dance Wiv Me“ hatte den Mercury-Prize-Träger an die Spitze der Insel-Charts befördert. Und der Rest von „Tongue Cheek“ passt hervorragend zu diesen Hits: […] mehr…

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    Mary Epworth & The Jubilee Band – Black Doe

    Ein schwarzes Reh, das Mary aus East Anglia bei einem „foray into the wild“ gewahrte, wirft einen bedrohlichen Schatten über die zweite Single der Sängerin. Ohnehin mit Antennen für das Anderweltliche ausgestattet, geheimnist sie viel hinein in diese Begegnung, zu dämonisch-verwunschenem Folk-Rock aus Fuzz-Gitarren, Banjo, Bläsern und donnernden Drums. Fesselnd, wie auch die Orgeltraurige Schmerzballade […] mehr…

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    Jimmy Webb & The Webb Brothers – Cottonwood Farm

    Es sei, schreibt Jimmy Webb, „die beste Entscheidung, die ich je geschehen ließ“ gewesen. Als der Schöpfer von „Mac Arthur Park“ und „Wichita Lineman“ etc.pp. da am Küchenfenster auf die alten Eichen rausschaute und sich an die Baumwollfarm der Ahnen in Oklahoma erinnerte, bis von ganz oben diese Stimme flüsterte, er müsse nun endlich ein […] mehr…

  • Alexi Murdoch - Time Without Consequence

    Alexi Murdoch – Time Without Consequence

    Sollten Sie kürzlich Sam Mendes‘ Film „Away We Go“ gesehen haben: Die Musik im Hintergrund stammt größtenteils von Alexi Murdoch. Sechs Songs des Soundtracks sind auch auf dieser Platte; L.A.-Session-Cracks wie Greg Leisz, Jay Bellarose und Jim Keltner umspielen den schottischen Songwriter, der seine Vorliebe für Nick Drake nicht verleugnen kann. Doch Murdoch ist einer […] mehr…

  • Simon Joyner - Out Into The Snow

    Simon Joyner – Out Into The Snow

    Simon Joyner, der große Unbekannte aus Nebraska, hat eine neue Platte gemacht, und sie ist sehr gut. Joyner hat eine narrative Souveränität, die manche mit der Leonard Cohens vergleichen. Und es stimmt ja – Joyner ist enorm präsent, verliert sich nicht in angsf oder emo, sondern steht als Erzähler über den Dingen. Die Musik dazu […] mehr…

  • Yoko Ono Plastic Ono Band - Between My Head And The Sky

    Yoko Ono Plastic Ono Band – Between My Head And The Sky

    Erst ganz am Ende, in Song Nummer 15, verrät Yoko Ono, warum sie die Plastic Ono Band reformiert und dieses wunderbare Album aufgenommen hat: In dem 20 Sekunden kurzen Stück schlägt die Witwe John Lennons einfach nur lautstark auf ein Blech und sagt ganz ruhig: „It’s me. I’m alive.“ Knapper und treffender kann man das […] mehr…

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    Bernd Begemann & Die Befreiung – Ich erkläre diese Krise für beendet

    Jochen Distelmeyer, der laut Eigenaussage als „Bernd Begemann-Imitator auf dem Weg zu sich selbst“ begann, wird heute groß im Feuilleton besprochen, während das einstige Vorbild unaufhörlich durch die kleinen Clubs der Republik tingelt. Aber da ist er auch richtig aufgehoben. Weil seine Lieder nicht in der Schreibstube gehört werden wollen, sondern Körperkontakt brauchen. Begemann ist […] mehr…

  • Forro In The Dark - Light A Candle

    Forro In The Dark – Light A Candle

    „National Geographic“ hat ein Musiklabel gegründet und geht damit gleich in den Untergrund von NYC. Im Nublu, dem angesagten Club von Downtown Manhattan sorgen vier von David Byrne hofierte Exilanten aus dem trockenen brasilianischen Nordosten für Steppen-Staub auf der Tanzfläche. Raubeinige Rhythmen aus Zabumba-Trommel und Triangel fundieren Soli auf einer Indio-Flöte, punkige Surfgitarren und bekiffte […] mehr…

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    The Shin – Black Sea Fire

    Das Schwarze Meer sei das „bunteste der Welt“, sagen sie und setzen die Behauptung in die Tat um. Mit einer Gästeschar aus Bulgarien, der Ukraine, der Türkei und Moldawien musizieren die georgischen Kosmopoliten – und ergründen in einem atemberaubenden und doch großartig stimmigen Hybrid aus Fusion-Jazz und Folk die Verwandtschaften zwischen balkanischer und kaukasischer Polyphonie, […] mehr…

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    Spiro – Lightbox

    Das legendäre Penguin Cafe Orchestra dürfte nach Jahrzehnten nun endlich seinen legitimen Nachfolger gefunden haben. Spiro nennt sich das Quartett, das auf Peter Gabriels Hausmarke Real World mit „Lightbox“ ein Werk vorlegt, das aus northumbrischen Tunes, traditionellen Hornpipes und Folksongs die Essenz herauszieht und zu kreisenden Minimalismen verdichtet – nicht via Computer, sondern ausschließlich handgemacht […] mehr…

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    Bassekou Kouyate – I Speak Fula

    Der Rebell bricht zu neuen Ufern auf: Mit seinem elektrifizierten Spießlauten-Quartett und Gästen wie Ali Farka Toures Sohn Vieux rockt der Mann aus dem malischen Segu den Niger. Intensive, pentatonische Melodien, trabende Groove-Geflechte und die packende Stimme von Bassekous Gattin Amy Dicko, der „Tina Turner Malis“, machen mal wieder den geografischen Anspruch auf die Wurzel […] mehr…

  • Rain Machine - Rain Machine

    Rain Machine – Rain Machine

    Nun hat sich TV On The Radio-Sänger Kyp Malone hinter der Soundwand seines Bandkollegen und Produzenten Dave Sitek hervorgewagt. Rain Machine ist sein Soloprojekt, und das Album gleichen Namens ist um vieles roher, spontaner, simpler, lyrisch direkter als das prächtig polierte letzte TV On the Radio-Meisterwerk „Dear Science“. Und genau das ist die Stärke dieser […] mehr…

  • Dudeman - V.I.P. vs. R.I.P.

    Dudeman – V.I.P. vs. R.I.P.

    Ein Duo aus München, das bei seinen Support-Auftritten für Dinosaur Jr. und Jello Biafra ob seiner massiven Wucht allerlei erstaunte Gesichter hinterließ. Sind die wirklich nur zu zweit? Sind sie. Auch auf ihrem ersten Album entzünden Sänger/Gitarrist Tom Snively IM und Schlagzeuger Flo Schanze Hardcore-Punk-Furor in Minimalbesetzung. Und zwischendrin lässt Snively, der zuvor schon unter […] mehr…

  • Alec Ounsworth - Mo Beauty

    Alec Ounsworth – Mo Beauty

    Clap Your Hands Say Yeah haben nach ihrem zweiten, bei Publikum und Kritikern nicht mehr ganz so erfolgreichen Album „Some Loud Thunder“ erst mal eine Pause eingelegt. Sänger Alec Ounsworth ging daraufhin nach New Orleans, um mit verdienten Session-Musikern wie Ex-Meters-Bassist George Porter Jr. und Mardi-Gras-Veteran AI „Carnival Time“ Johnson sein Solodebüt aufzunehmen, vom ersten […] mehr…

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    Megafaun – Gather, Form & Fly

    Zunächst sind Megafaun aus Wisconsin eine weitere vintage Americana-Band. Dreistimmige Gesänge wie von Crosby, Still & Nash, Banjo, schimmernde Akustikgitarren, bärtige Männer, die wie amish people aussehen: Die Zutaten sind bekannt. Die Brüder Brad und Phil Cook hatten mit ihrem Trommler Joe Westerlund bis vor einiger Zeit eine Band mit Justin Vernon, den die Welt […] mehr…

  • Mark Eitzel - Klamath

    Mark Eitzel – Klamath

    Er hatte mal zwei Platten mit dem American Music Club auf Virgin veröffentlicht, und 1997 nahm er ein Album mit seinem Freund Peter Bück auf “ West “ sollte Mark Eitzel berühmt machen, war aber sehr enttäuschend, und irgendwie kam seine Karriere danach gar nicht mehr in Gang. Auf seinen Solo-Platten kultivierte er dieselbe Eigenart […] mehr…

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    The Phenomenal Handclap Band – The Phenomenal Handclap Band

    Hochinfektiöser Funk – und tatsächlich ein phänomenales Debüt Hippie-Funk, Indie-Soul, Psychedelic-Funk – nennt es, wie Ihr wollt. Klar ist nur, dass dieser Groove nie aufhört, die Rhythmussektion alle Hände voll zu tun hat, zwischenzeitlich eine Carlos Santana verehrende Gitarre erklingt und der Bass derart unermüdlich durch dieses Debütalbum hüpft, dass keine noch so tanzunwillige Hüfte […] mehr…

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    The Flaming Lips – Embryonic

    Die kunterbunten Kindergeburtstage, die Wayne Coyne mit seinen Flaming Lips in den vergangenen Jahren auf den Konzertbühnen dieser Welt feierte, werden jetzt wohl noch skurriler wirken. Lang anhaltender Konfetti-Regen und ein Sänger, der in einer riesigen durchsichtigen Plastikkugel gutgelaunt durchs Publikum kullert, passen einfach nicht zu einem so bösen Album wie „Embryonic“. Nach der Trilogie […] mehr…

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    Megafaun - Gather, Form & Fly

    Zunächst sind Megafaun aus Wisconsin eine weitere vintage Americana-Band. Dreistimmige Gesänge wie von Crosby, Still & Nash, Banjo, schimmernde Akustikgitarren, bärtige Männer, die wie amish people aussehen: Die Zutaten sind bekannt. Die Brüder Brad und Phil Cook hatten mit ihrem Trommler Joe Westerlund bis vor einiger Zeit eine Band mit Justin Vernon, den die Welt […] mehr…

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    Mark Eitzel - Klamath

    Er hatte mal zwei Platten mit dem American Music Club auf Virgin veröffentlicht, und 1997 nahm er ein Album mit seinem Freund Peter Buck auf – „West“ sollte Mark Eitzel berühmt machen, war aber sehr enttäuschend, und irgendwie kam seine Karriere danach gar nicht mehr in Gang. Auf seinen Solo-Platten kultivierte er dieselbe Eigenart wie […] mehr…