„Fuck Trump!“: Robert De Niro hält Wut-Rede gegen Trump (und bekommt den Ton abgedreht)

Robert De Niro ist bei den Tony Awards der Kragen geplatzt! Bei der Verleihung der berühmten Theaterpreise am Sonntag (10. Juni) in New York sollte er eigentlich eine Laudatio auf Bruce Springsteen halten. Doch sie geriet zu einer von Kraftausdrücken überladenen Abrechnung mit Donald Trump. So soll der Schauspieler gesagt haben: „Ich will nur eins sagen: Fuck Trump! Es kann nicht mehr heißen: Weg mit Trump! Es heißt Fuck Trump!“

Fernsehzuschauer bekamen von der Wutrede allerdings nicht viel mit. CBS dimmte einfach den Ton herunter, so dass De Niros Worte gar nicht übertragen wurden. Anwesende bezeugten sie erst später auf Twitter. Seit vielen Jahren werden Live-Übertragungen in den USA zeitversetzt übertragen, um bei Bedarf noch rechtzeitig etwas herauszuschneiden. Grund dafür lieferten einst Justin Timberlake und Janet Jackson bei der Halbzeitshow des Superbowls. Der Sängerin waren bei der Übertragung für einen Moment die Nippel ihrer Brust aus dem engen Dekolleté gerutscht. Für die prüden Amerikaner ein Skandal mit Folgen.

De Niro rief darüber hinaus alle Amerikaner auf, im November bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus abstimmen zu gehen und lobte den Sänger ausführlich für seine politischen Statements und sein bürgerschaftliches Engagement. „Bruce, du kannst das Haus rocken wie kein anderer und noch wichtiger in diesen gefährlichen Zeiten, du rockst die Wahl und kämpfst immer mit deinen eigenen Worten für Wahrheit, Transparenz und Integrität in der Regierung. Junge, das brauchen wir jetzt.“

Trump im Weißen Haus: Hitler-Fehler!

Viele Prominente nahmen den 74-Jährigen nach der Veranstaltung in Schutz und lobten ihn für seine klaren Worte. Darunter auch der legendäre Namensgeber des Preises, Tony Kushner: „Ich stimme zu (…) Ich meine, es ist Robert De Niro. Wer wird mit ihm streiten?“. Kushner ging sogar soweit, die Wahl Trumps zum US-Präsidenten als „Hitler-Fehler“ zu bezeichnen.

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Im Video: Trump beleidigt „kleinen Bruce Springsteen“, Beyoncé und Jay-Z in weniger als zehn Sekunden

Bei einer Wahlkampfkundgebung in Minneapolis am Donnerstagabend beleidigte Präsident Trump nicht nur das Prince, indem er „Purple Rain“ spielte, obwohl er letztes Jahr gesagt hatte, dies nicht zu tun, sondern holte auch gegen Bruce Springsteen, Beyonce und Jay-Z für ihre Leistungen zur Unterstützung von Hillary Clintons Präsidentschaftskampagne im Jahr 2016 aus – in weniger als zehn Sekunden. Trump: „Brauchte auch den kleinen Bruce Springsteen nicht“ Der Präsident reagierte auf das jüngst erhobene Amtsenthebungsverfahren, wie er es normalerweise tut: Mit einer Reihe von Beleidigungen. Er sprach von den vielen Menschen, die bei seinen Versammlungen im Oktober 2016 anwesend waren und sagte:…
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