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Rock’n’Roll Hall Of Fame: So genial verneigte sich Lenny Kravitz vor Prince


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Prince wurde bereits 2004 in die Rock’n’Roll Hall Of Fame aufgenommen. Doch am Freitag (07. April) während der alljährlichen Zeremonie in der Rock Hall in New York (in diesem Jahr wurden unter anderem Pearl Jam, Yes und Joan Baez aufgenommen) sollte noch einmal des Sängers gedacht werden, der im vergangenen Jahr an einer Medikamentenüberdosis gestorben war.

Den ehrenvollen Part übernahm Lenny Kravitz, der gemeinsam mit Hezekiah Walker und dem Love Fellowship Choir ein echtes Feuerwerk zu Ehren von Prince abbrannte. Zu hören waren die Songs „When Doves Cry“ und „The Cross“. Ersterer wurde von dem Sänger zu einem erstklassigen Gospel-Funk-Stück umgewandelt.

Rauschende Version von „The Cross“

Der „Sign O‘ The Times“-Klassiker „The Cross“ begann zunächst unaufgeregt, geradezu subtil – und schwenkte dann um zum energetischen Bombaststück mit erstklassiger Schlagzeugunterstützung und schwirrender Gospel-Einlage.

Lenny Kravitz hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, wie bedeutsam Prince für seine eigene Entwicklung als Künstler gewesen war. So sagte er der US-Ausgabe des ROLLING STONE: „’Dirty Mind‘ war so etwas wie eine Erweckung für mich. Schon allein das Album-Cover weckte meine Fantasie. Da kam ein Afroamerikaner, der genau meine Hautfarbe hatte und spielte die Gitarre genau so, wie ich sie immer spielen wollte. Er hatte einen tiefen Einfluss auf mich. Seine Musik, seine Stimmung, seine Farben, sein Haar und all die Bandmitglieder – all das empfand ich als unglaublich.“

Nach dem Tod von Prince gehörte Kravitz zu den Musikern, die am lautesten um den Sänger trauerten. So sagte der 52-Jährige damals, dass ein Teil von ihm gestorben wäre. Kravitz und Prince verband eine langjährige Freundschaft.


Clarence Williams III, Vater von Prince in „Purple Rain“, ist tot

Der US-amerikanische Schauspieler Clarence Williams III ist tot. Er verstarb im Alter von 81 Jahren in seinem Haus in Los Angeles nach einem langen Kampf gegen eine Darmkrebs-Erkrankung. Das bestätigte sein Manager am Sonntag dem Fernsehsender CNN. Der am 21. August 1939 als Sohn eines Musikers und einer Sängerin in New York City geborene Williams begann seine Schauspielerkarriere am Theater. Neben seinen Auftritten auf der Bühne war er aber auch in vielen Fernsehserien und Filmen zu sehen. Viele kleine Rollen in Film und Fernsehen Eine seiner berühmtesten Rollen dürfte die von Prince' schwierigem Vater in „Purple Rain“ (1984) sein. Später…
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