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Lenny Kravitz über den Tod von Prince: „Als ob ein Teil von mir gestorben ist“

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Lenny Kravitz über den Tod von Prince: „Als ob ein Teil von mir gestorben ist“

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Prince und Lenny Kravitz haben sich das erste Mal 1990 getroffen, seitdem waren die beiden Musiker gut befreundet. Als Prince am 21. April 2016 im Alter von 57 Jahren verstarb, war das für Kravitz nur schwer zu begreifen, wie er dem amerikanischen ROLLING STONE in einem neuen Interview erzählt:

„Ich habe mich immer noch nicht davon erholt. Ich möchte nicht dramatisch oder besonders sensibel klingen, aber ich habe das Gefühl, dass ein Teil von mir mit ihm gestorben ist. Ich sage das, weil er einen großen Einfluss auf mich hatte und mir viel bedeutet hat. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich im Biologie-Unterricht in der Schule saß, meinen Walkman aufhatte und ‚Dirty Mind‘ hörte. Dann hörte ich ‚Head‘ und studierte das Synthesizer-Solo von Doctor Fink. Ich saß einfach nur da und hörte es immer und immer wieder an. Das Album hat mir klar gemacht, wohin ich mich musikalisch bewegen will. Er sah aus wie ich, ich konnte mich mit ihm identifizieren. Ich hatte diese große Vorstellung davon, was ich erreichen will, dass das aber in keine Schublade passt. Er sagte zu mir ‚Du kannst es schaffen. So habe ich es auch getan und jetzt machst du es einfach auf deine eigene Art.‘ Das hat mir eine Menge bedeutet. Er war zuerst ein Mentor und dann ein guter Freund, mit dem ich gemeinsam gespielt habe. Als er uns verlassen hat, ging auch ein Teil von mir.“

Obgleich Lenny Kravitz den Tod von Prince noch betrauert, feiert er auch die symbiotische Partner- und Freundschaft, die weit über Leben und Tod hinausgehen wird, so Kravitz.

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