Rolling Stones live: Droht Gelsenkirchen ein Verkehrschaos?


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Internationale Pop-Prominenz zu Gast im rustikalen Gelsenkirchen. Nach dem englischen Mega-Barden Ed Sheeran spielen die Rolling Stones am Mittwoch (27. Juli) ein weiteres Deutschland-Konzert im Rahmen ihrer 60-Jahre-Live-Jubiläumstournee.

Erwartet werden rund 50.000 Fans, die aus dem gesamten Bundesland NRW sowie dem benachbarten Holland und Belgien anreisen. Die Show ist nicht komplett ausverkauft. Restkarten gibt es online. Bevor die Stones in der kommenden Woche dem legendären Randale-Konzert in der Berliner Waldbühne (03. August) mit einem „intimen“ Tribute-to-1966-Gig gedenken, erwartet die regionalen Verkehrsbetriebe ein großer Tag.

Früh anreisen!

Die Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen (Bogestra) bringen alles Gerät auf die Schiene, damit die Linie 302 im Großveranstaltungs-Spezial-Takt fahren kann. Empfehlung der Bahner: Früh anreisen!

Auch deshalb, weil viele Stones-Fans ihr Neun-Euro-Ticket nutzen werden, und es somit in den nicht auf Metroploen-Betrieb ausgerichteten Bahnen noch enger werden kann als an einem normalen Bundesliga-Spieltag.

Verkehrstipps der Polizei

Die örtliche Polizei hat allerlei Tipps und Tricks in petto. Etwa: Links und Rechts des Schienenweges zu parken; damit man nicht im Verkehrs-Kuddel-Muddel rund um die Arena stecken bleibt – und erst 100 Minuten nach dem letzten Gitarrenriff überhaupt nur ein Stück weit vorankommt.

Ortskundige empfehlen ewigen Autofahrern: Auf der A2 die „Abfahrt Herten“ und nicht „Buer“ zu nehmen. Ganz egal, was das Navi mit Klingonen-Stimme sagt. Nach Information der „Bild“ schlafen die Rolling Stones übrigens im Reich von Fortuna Düsseldorf. Und zwar im Köln nahen und piekfeinen Fünfsterne-Haus Breidenbacher Hof, wo es ab 375 Euro pro Nacht aufwärts geht, preislich gesehen.