Rolling Stones: Mick Jagger spricht über seine Herz-OP


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In einem neuen Interview rund um das Erscheinen der neuen Rolling-Stones-Single „Living in a Ghost Town“ hat Mick Jagger nicht nur über neue Musik der Band gesprochen, Tourpläne und die ewige Frage, ob nun die Beatles oder Stones die bessere Band sei. Es ging auch um seine Operation am Herzen, der er sich im April 2019 unterziehen musste. Der minimal-invasive Eingriff durch den am Oberschenkel gelegten Katheter (Transkatheter-Aortenklappenersatz, TAVR) ermöglichte es den Medizinern, nicht am offenen Herzen zu operieren. Dennoch bangten viele Fans um das Leben des damals 75-jährigen Sängers.

Im Interview mit „Apple Music“, geführt von Zane Lowe, spricht Jagger nun über die Zeit nach der OP. Und teilt, in seiner typisch beiläufigen Art, etwas Erstaunliches mit: Der Arzt habe ihn zwei Wochen nach der Operation bereits ermutigt, wieder auf „No Filter“-Tournee zu gehen.

„Keine Einschränkungen!“

„Ich war beim Checkup und erwartete, dass der Arzt sagen würde: ‚Schauen Sie, ich weiß, die Tour steht an – aber Sie sollten sich den Sommer lieber freinehmen’“, erzählt Jagger. „Aber der Kerl sagte: ‚Okay, Sie können nun wieder auf Konzertreise gehen!’“

Jagger sei verblüfft gewesen: „Was meinen Sie damit? Muss ich vorsichtig sein?“ – „Nein, tun Sie, was Sie wollen.“ Mick habe wirklich gedacht, er solle im Sommer besser Urlaub machen. Ob es Beschränkungen gebe? „Nein, Sie können einfach das unternehmen, was Sie normalerweise tun.“ Jagger: „Und das tat ich. Das tat mir gut. Einfach das zu tun, was ich immer tue.“