The Rolling Stones Wiki: Was Sie über eine der einflussreichsten Rockbands aller Zeiten wissen müssen


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Kaum eine andere Band ist so populär wie The Rolling Stones und ebenso wenige arbeiten so unermüdlich wie die Briten, die sich 1962 aufmachten, um die Welt mit ihrer Musik zu erobern. Der Bluesrock der Band hat zahlreiche Fans, die viele Fragen zu ihren musikalischen Idolen haben. ROLLING STONE hat die wichtigsten gesammelt und sie im Rolling-Stones-Wiki beantwortet.

Wer lebt von den Rolling Stones noch?

Die Gründungsmitglieder Mick Jagger und Keith Richards bilden auch heute noch die Doppelspitze der Band. Gitarrist Ronnie Wood stieß 1975 dazu und ist seitdem festes Mitglied der Rolling Stones. Er ersetzte Mick Taylor. Dieser hatte für fünf Jahre Gitarre gespielt, nachdem Gründungsmitglied Brian Jones 1969 ausgestiegen und kurz darauf gestorben war. Charlie Watts, der seit 1963 am Schlagzeug saß, starb 2021. Der langjährige Saxofonist Bobby Keys verstarb 2014, Pianist Ian Stewart ist bereits seit 1985 tot.

Wie hoch ist das Vermögen der Rolling Stones?

Mick Jagger und Keith Richards sollen beide ein Vermögen von rund 445 Millionen Euro besitzen. Dadurch, dass sie einen Großteil der Songs geschrieben haben, können sie auch maßgeblich an den Tantiemen mitverdienen. Der verstorbene Drummer Charlie Watts soll 221 Millionen Euro besessen haben. Mit 177 Millionen Euro liegt Ronnie Wood finanziell hinter seinen Bandkollegen.

Sind die Rolling Stones immer noch aktiv?

Was machen die Rolling Stones heute? Eine berechtigte Frage und die Antwort ist simpel: Das Gleiche, was sie seit ihrer Gründung im Jahr 1962 machen. Denn nach wie vor sind die Musiker aktiv, auch wenn sie es angesichts ihres weltweiten Erfolgs, aus familiären Gründen und ihres fortgeschrittenen Alters heute sicher etwas ruhiger angehen lassen. Wer die Band heute sehen möchte, hat jedoch noch immer Gelegenheit dazu. Noch immer ist fast jede Rolling-Stones-Tour restlos ausverkauft. Auch Musik nehmen die Künstler nach wie vor auf. Aktuell gibt es trotz Charlie Watts‘ Tod keine Pläne, die Band in den Ruhestand zu schicken.

Was bedeutet die Zunge von den Rolling Stones?

Entworfen wurde die Rolling-Stones-Zunge von Designer John Pasche: „Ich studierte am Royal College of Art in London. Das Büro der Stones kontaktierte die Uni, sie wollten einen Studenten, der ihr Tour-Plakat entwirft. Ich war der glückliche Auserwählte. Jagger rief mich an, lud mich in sein Haus in Chelsea ein, weil er ein Logo haben wollte. Ich war irre aufgeregt, mir zitterten die Knie.“ Als Inspiration diente ihm ein Bild der indischen Göttin Kali in Mick Jaggers Haus. Für das ursprüngliche Design hatte er damals umgerechnet gerade einmal 295 Euro bekommen. Später verkaufte er die Urheberrechte für 31.000 Euro – damals viel Geld für den Künstler, auch wenn er im Nachhinein viel mehr damit hätte verdienen können. Noch immer darf er jedoch Farbskizzen anfertigen und diese selbst vertreiben.

Warum heißen die Rolling Stones so?

Rollende Steine gelten im englischen Sprachgebrauch als Sinnbild für Landstreicher – einem Sprichwort lautet „A rolling stone gathers no moss“ (ein rollender Stein setzt kein Moos an). Bassist Bill Wymann erklärte jedoch einst, dass Brian Jones sich für den Bandnamen von Muddy Waters‘ Song „Mannish Boy“ inspirieren ließ. Keith Richards und Mick Taylor erinnern sich ähnlich, jedoch soll der Name vom Muddy-Waters-Song „Rollin‘ Stone“ übernommen worden sein.

Wie alt sind die Rolling Stones?

Ein Überblick, wann die Rolling-Stones-Mitglieder geboren sind:

  • Mick Jagger: geboren am 26. Juli 1943 in Dartford
  • Keith Richards: geboren am 18. Dezember 1943 in Dartford
  • Ronnie Wood: geboren am 1. Juni 1947 in Hillingdon, London

Rolling Stones – neues Album in Planung?

Mit dem Studioalbum „Blue & Lonesome“ erschien 2016 das jüngste Werk von The Rolling Stones. Seitdem waren sie aber nicht untätig. Unter anderem ist der Song „Living In A Ghost Town“ entstanden. Geschrieben wurde das Lied schon 2019, im Zuge der Corona-Pandemie wurde es 2020 veröffentlicht und brachte der Band in Deutschland ihren ersten Nummer-eins-Hit seit dem Release von „Jumpin’ Jack Flash“ aus dem Jahr 1968. Außerdem soll es bereits einige Stücke für ein neues Album geben, an denen auch Charlie Watts noch beteiligt war. Der Schlagzeuger wird also auch posthum noch etwas zum weiteren Erfolg der Band beitragen können.

Carsten Rehder picture alliance / Carsten Rehder/dpa

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